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BVK gegen Versicherungspflicht für Selbstständige

13.06.2017 – Michael H. Heinz BVKAls veraltet und unflexibel kritisiert der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) den Rentenvorschlag der SPD. Eine Versicherungspflicht in der Rentenversicherung für Selbstständige hatte diese angeregt. Ein gesetzlicher Rentenzwang passe nicht zur unternehmerischen Freiheit. Altersvorsorge müsse sich an die Situation der Unternehmer anpassen lassen.

“Es ist unverständlich, warum immer wieder solche Pläne aus der Mottenkiste gezerrt werden”, kommentiert BVK-Präsident Michael H. Heinz das SPD-Vorhaben. “Schließlich sind gerade Selbstständige als Unternehmer unterwegs, die eine hohe Verantwortung für ihren Betrieb und ihre Angestellten tragen. Warum sollten sie dann gerade ihre eigene Altersvorsorge einer Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung unterwerfen?”

Der BVK setze sich schon immer für eine freie und flexible Vorsorgegestaltung von Selbstständigen ein. Grund sei die unternehmerische Freiheit und Verantwortung, sondern auch die diskontinuierliche Einnahmesituation von Selbstständigen. Private und flexible Altersvorsorgekonzepte würden eher helfen als die starren Zahlungsmodalitäten der gesetzlichen Rentenversicherung. Weiter führt Heinz aus: “Außerdem haben schon jetzt Selbstständige die Möglichkeit, in die gesetzliche Rente einzuzahlen, aber – und das ist der entscheidende Unterschied – auf freiwilliger Basis.” (vwh/mv)

Bild: Michael H. Heinz (Quelle: BVK)

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