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Blackrock: Das Geld ist da, Versicherer wollen zukaufen

17.03.2017 – Severin Marcus - BlackrockWenn der größte Vermögensverwalter der Welt spricht, hört man zu. Besonders, wenn ein großes Lob verteilt wird. Ein solches hat der Blackrock-Manager Marcus Severin, der Versicherer berät, der Branche zuteilwerden lassen: Diese sei gesund und gut aufgestellt. Er rechnet allerdings mit Konsolidierungen, sobald das Preisniveau es zulässt.

Gegenüber dem Handelsblatt sagt Severin zum Konsolidierungsdruck in der Branche: “Man sieht es bis zu den ganz Großen hoch. Der Druck ist einfach da, weil das automatische Geschäftsmodell der Versicherungsindustrie […] so nichtmehr funktioniert.” Nach seiner Ansicht werde sich die europäische Versicherungslandschaft “stark verändern”. Gleichzeitig betont der Blackrock-Mann, dass eine Akquisition derzeit schwierig sei, insbesondere Sachversicherer seien zu “auskömmlichen Preisen” nicht zu bekommen. Als Beleg kann hier der versuchte Kauf der QBE durch die Allianz oder die Gerüchte um einen (Teil-) Verkauf der Generali.

Fast schon überschwänglich lobt Severin die momentane Situation der Versicherer. Diese seien dank ihres wertbeständigen Ansatzes gut durch die Krise gekommen und müssten sich nicht neu erfinden. Lediglich “kleinere Justierungen” wären nötig, denn die Versicherer hätten ausreichend “Speck auf den Rippen”. (vwh/mv)

Bild: Marcus Severin ist Leiter des Versicherungsgeschäfts in Deutschland und Österreich des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock. (Quelle: Blackrock)

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