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“Big Data wird menschliche Kompetenz nicht ersetzen”

12.04.2017 – tom_wilson_allianz“Maschinelles Lernen und Big Data werden sich ergänzen, aber menschliche Kompetenz und gesunden Menschenverstand für Risiko Underwriting nicht ersetzen”. Davon ist Thomas Wilson, Chief Risk Officer der Allianz SE, überzeugt. Big Data werde sicherlich das Underwriting von individuellen und kleinen Geschäftsrisiken stark beeinflussen und einen dynamischeren Ansatz ermöglichen, die sich verändernden Bedürfnisse des Kunden zu erfüllen.

Allerdings könnte man nicht nutzen, was man nicht habe. “Leider sind keine Daten verfügbar, weder ‘groß’ noch ‘klein’, für einige neue und innovative Produkte oder Märkte”, betont der Risikomanager. Als extremes Beispiel nennt er die Haftpflichtversicherung für innovative Konsumgüter mit Nanotechnologien oder pharmazeutischen Produkten, die genetische Veränderung nutzten.

Die endgültige Wirkung dieser Produkte auf die Gesellschaft sei seit Jahrzehnten nicht bekannt. Andere Beispiele, in denen Daten nicht ohne weiteres verfügbar seien, beinhalteten die Versicherung für dynamisch wechselnde Risiken wie die Cyber-Versicherung oder die Haftpflichtrisiken, die mit selbstfahrenden Autos verbunden sind. (wo)

Ein ausführliches Interview mit Allianz-Risiko-Vorstand Thomas Wilson lesen Sie in der Mai-Ausgabe des Business- und Managementmagazins Versicherungswirtschaft.

Bild: Thomas Wilson (Quelle: Allianz SE)

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