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Bäte: Allianz ist zu konservativ in der Kommunikation

24.03.2017 – Baete allianzWegen seiner digitalen Umbaupläne ist Allianz-Chef Oliver Bäte unter Beschuss. Daher will er sein Managementstil korrigieren und auf seine Kritiker zugehen. “Vieles hat mit Kommunikation zu tun – und da hätten es manche gern etwas konservativer im Angang”, sagte er dem Manager Magazin. Er werde künftig “stärker darauf achten, alle abzuholen”. Als CEO könne er “eben nicht als Rosenmontagskind” stets sagen, was er denke.

“Wir haben auch eine Institution zu vertreten, die 127 Jahre alt ist. Das muss ich lernen. Ich will aber meine offene Art dabei nicht verlieren”, erklärt Bäte. Immerhin wieder wird im Unternehmen und Unzufriedenheit im Management berichtet.

Führende Allianz-Manager werfen dem seit Mai 2015 amtierenden Konzernchef vor, die Allianz ohne klare Richtung zu führen und nur viel Wirbel zu machen ohne Resultate zu liefern. Vor allem stören sich die Landesfürsten an der zunehmend zentralistischen Unternehmensausrichtung.

Auf der Bilanzpressekonferenz im Februar sagte Bäte, dass er mit 90 bis 95 Prozent der Führungskräfte im Top- wie im mittleren Management-Segment sehr zufrieden sei. Da stellt sich die Frage, wie es um die restlichen fünf bis zehn Prozent bestellt ist. (vwh/dg)

Bild: Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE (Quelle: Allianz)

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