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AGV fordert Liberalisierung der Arbeitszeit

12.07.2018 – agv-mitgliederversammlung_akTrotz Niedrigzins, zunehmender Regulierung und trotz oder gerade wegen der Digitalisierung ist die Versicherungswirtschaft nach wie vor ein hochattraktiver Arbeitgeber. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, fordert der Arbeitgeberverband der Versicherungswirtschaft (AGV) die Bundesregierung auf, die EU-Arbeitszeitrichtlinie, wie sie auch im Koalitionsvertrag skizziert ist, zügig umzusetzen.

48 Stunden in der Woche, so die auf EU-Ebene festgelegte Wochenarbeitszeit, würden neben größeren Freiheiten und Flexibilitäten für die beteiligten Unternehmen zusätzlich Dynamik entwickeln, weswegen der AGV dieses Thema auch vorrangig an die Politik adressiert hat.

Dafür gab es auf der gestrigen Jahresmitgliederversammlung, die erstmals von beiden Verbänden AGV und BWV gemeinsam veranstaltet wurde, eine gute Gelegenheit: Als Gastrednerin konnte die frühere Ministerpräsidentin des Saarlandes und heutige Generalsekretärin der CDU Deutschland, Annegret Kramp-Karrenbauer, gewonnen werden. Kramp-Karrenbauer sprach zum Thema: “Neuer Aufbruch für Europa, neue Dynamik und neuer Zusammenhalt für Deutschland”.

Welche Themen auf der hochkarätig besetzten Veranstaltung noch diskutiert wurden, mit welchem Abrieb an Arbeitsplätzen in der Versicherungswirtschaft im Zuge der fortschreitenden Digitaisierung gerechnet wird und wie sich die Gespräche mit den Gewerkschaften zur Formulierung eines neuen Manteltarifvertrages entwickeln, erklärt Michael Niebler im Exklusiv-Interview mit VWheuteTV.

(vwh/ak)

Bild: Michael Niebler, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des AGV, Annegret Kramp-Karrenbauer, Generalsekretärin der CDU, Andreas Eurich, Vorsitzender des AGV, Katharina Höhn, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des BWV, Frank Walthes, Vorsitzender des BWV (v.l.n.r.). (Quelle: Alexander Kaspar)

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