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“80 Prozent Beitragsgarantie sind bei Riester ausreichend”

07.12.2017 – stuttgarter_Dr_Guido_Bader_2014_150Guido Bader ist kein Freund von (vollständiger) Beitragsgarantie. Der Leben-Vorstand der Versicherer findet es folgerichtig, dass Unternehmen im Bereich der Lebensversicherung nur 80 oder 90 Prozent der Beiträge garantieren. Bei der Riester-Rente fordert der Vorstand der Stuttgarter vom Staat einen Verzicht auf die Beitragsgarantie.

Aufgrund der niedrigen Zinsen reiche der Garantiezins von 0,9 Prozent nicht mehr, um die Kosten bei den Produkten im Bereich der Lebensversicherung zu decken: “Spätestens, wenn der Garantiezins weiter sinkt, z.B. auf 0 Prozent, ist klar, dass ein Beitragserhalt nicht mehr darstellbar ist.”

Da die Kunden aber Garantien wünschen, seien Garantien in “Höhe von 80 oder 90 Prozent der eingezahlten Beiträge folgerichtig”. Beim neuen Betriebsrentenstärkungsgesetz würde der Gesetzgber Garantien sogar “explizit verbieten”.

Im Kern würde das laut Bader “der Grundidee der klassischen Rentenprodukte der Lebensversicherer entsprechen, nur eben ohne jährlichen Garantiezins.” Bei steigenden Zinsen wäre ein Comeback der Garantien denkbar, allerdings nicht in der Höhe “früherer Zeiten”, wie er gegenüber dem Handelsblatt bemerkt.

Riester-Rente und Garantie

Aus der Sicht des Vorstand der Stuttgarter würde der Staat konsequent handeln, wenn er “endlich auch bei Riester und in der heutigen betrieblichen Altersvorsorge auf den vorgeschriebenen Beitragserhalt verzichten würde.” Eine Höhe von 80 Prozent der eingezahlten Beiträge wäre völlig ausreichend. (vwh/mv)

Bild: Guido Bader (Quelle: Stuttgarter)

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