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Zündstoff im Schadenfall

16.06.2016 – Bausparkasse Hausbau Haus byThorben Wengert_pixelio.deSeit drei Jahren sanieren die Versicherer die Wohngebäudeversicherung. In der Branche ist einiges darüber zu hören, wie sich das Verhalten der Versicherer verändert hat: Wenn Kunden Sanierungsangeboten ablehnend gegenüberstehen, wird ihnen rigoros gekündigt, Prämienerhöhungen von 33 Prozent sind keine Seltenheit. Dass Versicherer entsprechend Verschuldungsgrad Leistungen kürzen, kann im Schadenfall für Zündstoff sorgen.

Denn bei der Schadenregulierung beauftragen die Versicherer eigene externe Schadenprüfer. Hier wird seit 2008 gequotelt. Die Leistungskürzung ist aber keine exakte Wissenschaft, wie Horst Hiort, Geschäftsführer des Versicherungsombudsmanns feststellt (siehe DOSSIER).

Schlecht erhaltene Gebäude sind nur noch gegen einen hohen Aufschlag zu versichern oder mit hoher Selbstbeteiligung. Dabei sind durchaus noch gute Policen am Markt zu finden, berichtet Finanztest.

Ein aktuelles Rating will jetzt die Spreu vom Weizen trennen (siehe VERTRIEB).

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

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Weitere Themen im Blick von VWheute:

Arag: 10 : 1 gegen eine VW-Klagewelle
Der Abgas-Skandal bei VW wird sich bei den Rechtsschutzversicherer nach Einschätzung der Arag nicht nennenswert niederschlagen. “Die vielfach vorhergesagte Klagewelle können wir aktuell noch nicht erkennen”, sagte Arag-Vorstandschef Paul-Otto Faßbender. Die Erfolgsaussichten für Kläger, einen Schadenersatz direkt ohne Einräumung einer Mängelbeseitigung einzufordern, schätzt er “weiterhin als sehr gering ein”.

Munich Re verkauft Erstversicherungsgeschäft
Die Munich Re will ihr Erstversicherungsgeschäft in Australien und Neuseeland verkaufen. Wie der Versicherer am Mittwoch mitteilte, will sich der Münchner Konzern von seinem australischen Erstversicherer Great Lakes Australia (GLA) trennen. GLA ist die australische Zweigniederlassung von Great Lakes Reinsurance (UK) SE (Great Lakes), einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft von Munich Re.

Mehr Auslandsunfälle für deutsche Autofahrer
Die Zahl der Unfälle von deutschen Autofahrern im Ausland ist im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent angestiegen. So verzeichnete der Zentralruf der Autoversicherer 2015 insgesamt 29.683 Anrufe (2014: 28.133 Unfallmeldungen). “Gefährlichstes Pflaster” ist Italien mit 5.018 Meldungen – gefolgt von Frankreich mit 4.999 Unfällen.

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