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Ziel: Kollektive Versicherung von Nachhaltigkeit

29.10.2015 – Solte_Dirk Dirk Solte zur heutigen Nachhaltigkeits-Konferenz der Bundesregierung. Versicherer können sich mit neuen Produkten der gewaltigen Herausforderung nachhaltiger Entwicklung stellen. Das geht über Versicherung von Dürren, Ernteausfällen oder über Mikroversicherungen hinaus. Wir leben in spannenden Zeiten mit immer schnelleren Innovationszyklen in einer immer komplexeren Welt. Versicherer können hier einen aktiven Beitrag leisten.

Es geht um Stabilität und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. So ist die Diskussion über das Engagement von Versicherungsunternehmen für die Infrastrukturfinanzierung bereits in vollem Gange. Werden wir bald auch Energie- und Ressourcenversicherungen sehen? Versicherungspolicen auf umweltverträgliche Wertschöpfungsfähigkeit und Steuerkraft?

Aktuell sind 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet worden, die Bundesregierung will mit ihrem Bürgerdialog zu Nachhaltigkeit globale Ziele national umsetzen (siehe POLITICS). Es geht darum, Armut und Hunger zu beseitigen, um gesundes Leben und Bildung für alle, Geschlechtergerechtigkeit, Zugang zu Wasser und sanitäre Versorgung, Wertschöpfungsfähigkeit, Infrastrukturen und Institutionen, Teilhabefairness in und zwischen allen Staaten, nachhaltige Städte und Konsummuster, um ökologische Nachhaltigkeit bei Luft, Wasser und Land.

Das sind hehre und wichtige Ziele. Zur Umsetzung bedarf es genügender Mittel und Partnerschaften. Auch das ist ein Ziel. Alle Ziele definieren Leitplanken für einen wünschenswerten Pfad gesellschaftlicher Entwicklung auf globaler Ebene. Einen Weg vom Jetzt in eine bessere Zukunft, geprägt durch viele Unwägbarkeiten und Risiken.

Versicherer kommen hier als Gewährleister von Zukunft ins Spiel: Mit Versicherungen als kooperativer und kollektiver Brücke über die Unwägbarkeiten des Lebens in die Zukunft. Versicherer als Verbindungsglied zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft können Zukunftsdiskursen die Orientierung geben – als kollektive Versicherung von Nachhaltigkeit.

Bild: Zukunftsforscher Dirk Solte ist Geschäftsführer des Verlags Versicherungswirtschaft. (Quelle: vwh)
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Weitere Themen im Blick von VWheute:

Makler auf der Datenautobahn
Der elektronische Datenaustausch zwischen Versicherern und Maklern steht vor dem Durchbruch. Auf der seit gestern stattfindenden DKM laufen erste Gespräche zwischen dem BVK und den Anbietern von Maklerverwaltungsprogrammen. “Da hat es tolle Fortschritte gegeben”, sagte BVK-Vize Andreas Vollmer gestern in Dortmund. “Die Grundlagen für die Datenautobahn sind gelegt.”

Mehr Compliance-Wissen für Top-Manager
Damit aus Managern tatsächlich Führungspersonal wird, sollten ihnen mehr Wissen im Bereich Governance, Risk & Compliance (GRC) vermittelt werden. Entsprechende technische, juristische oder betriebswirtschaftliche Studien- oder Ausbildungsgängen hätten hier Nachholbedarf, stellt Josef Scherer von der Hochschule Deggendorf fest. Die Situation stellt sich für den Experten nicht rosig dar.

SDK: Keine individualisierten Tarife
“Wir wollen uns in den kommenden Jahren als wichtiger Akteur im dynamischen Wachstumsmarkt Gesundheit positionieren”, erklärte Vertriebsvorstand Timo Holland in Dortmund. Die strategische Neuausrichtung der SDK-Gruppe als Gesundheitsspezialist komme in Riesenschritten voran. Die positive Geschäftsentwicklung des Vorjahres setze sich 2015 fort. Das Unternehmen rechnet für dieses Jahr mit wachsenden Erträgen.

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