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Wie teuer wird “Xaver”?

06.12.2013 – sturm-xaverDie Nachrichten lesen sich apokalyptisch: Das öffentliche Leben in Norddeutschland ist praktisch zum Erliegen gekommen. Zeitungen haben auf ihren Online-Portalen News-Ticker eingerichtet, das Fernsehen bringt Sondersendungen, “Brennpunkte” und Live-Schalten aus den vom Orkan über Deutschland besonders betroffenen Regionen. In banger Erwartung ist auch die Versicherungsbranche, die soeben erst die letzten Hagelschäden reguliert hat. Dennoch läßt sich schon jetzt das Ausmaß ungefähr eingrenzen, denn “Xaver” ist kein Einzelereignis. Die Fachleute erinnern sich noch gut an den Orkan “Xynthia” (2010), Sturmtief “Daisy” (2009), Orkan “Kyrill” (2007) oder “Lothar” von 1999. Nicolai Thum vom Schadenmonitoring-Unternehmen Air-Worldwide sagte gegenüber VWheute zu den erwartbaren Schäden:

“Dieses Jahr ist ein wirklich interessantes Jahr für die deutsche Versicherungswirtschaft. Meteorologisch betrachtet sind die Vorhersagen seit Dienstag konsistent und wir gehen davon aus, dass die vorhergesagten Windgeschwindigkeiten tatsächlich eintreten werden. Für eine Ableitung der zu erwartenden Schäden ist es allerdings noch zu früh. Das Windfeld eines Mitteleuropäischen Wintersturms ist sehr viel komplexer als z.B. das eines Hurrikans und erste Schadensschätzungen können erst nach Durchzug des Sturms unter Zuhilfenahme von lokalen Windmessungen vorgenommen werden, so Thum in einer ersten Einschätzung (siehe DOSSIER zur Entstehung von Winterstürmen). (ak)

Foto: “Xaver” hält Kurs und sorgt für Chaos (Quelle: DWD)

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