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Wettbewerbsfaktor Compliance trifft die Seele der Versicherer

08.10.2013 – compliance„Anständigkeit als Unternehmensprinzip“, so übersetzt den Begriff Compliance Elder Statesman Theo Waigel, der im Auftrag der US-Administration den Siemens-Konzern als Compliance Monitor wieder auf die rechte Bahn zu bringen hatte. Für die Versicherer ist funktionierende Compliance zum tragenden Geschäftskapital geworden. Das Ziel heißt: Wettbewerbsstärke durch Vertrauen.

Die postulierte Anständigkeit als System allerdings hat sich nach den Complianceregeln auf vielen Unternehmensebenen zu vollziehen und zu beweisen – bis hin zum Testat des Wirtschaftsprüfers. Es geht also um Restrukturierung im Sinne einer Unternehmenskultur mit zahlreichen Schnittmengen zu anderen Zweigen der Regulierung, des Risikomanagements und der Governance, wie das Programm mit Top-Managern deutscher Versicherungsunternehmen aktuell auf der Handelsblatt-Jahrestagung heute in München zeigt (siehe DABEI). Branchenaustausch und eine gemeinschaftliche Linie scheinen notwendig, denn es geht um nicht weniger als um „eine ganz klare Etablierung der Unternehmenskultur von oben nach unten“, so Theo Waigel – und konsequenten Sanktionen, wo und wann auch immer im Unternehmen gegen den Kodex verstoßen wird. Das System ist nicht ohne Aufwand und Kosten zu haben. Die Rendite besteht in der „Ausstrahlung von Vertrauen und Verlässlichkeit sowie der Befreiung aus einem Sog von Zwangslagen, Reputationsverlusten, Erpressbarkeiten und anderen Gefährdungen“ (Waigel).

Link: DABEI, DOSSIER

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