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Weltmarktführer im Cyberkrieg

03.11.2015 – Industrie_Claudia Mirus_pixelioHeute machen sich die Teilnehmer des Tags der Industrie auf, ein möglichst genaues Bild von Deutschland 2030 zu malen. Mit von der Partie sind Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und der britische Finanzminister George Osborne. Die Weltmarktführer im Mittelstand haben ihre Risiken auf dem Weg dorthin in Frankfurt abgesteckt.

Der deutsche Mittelstand ist “in unheimlich vielen Branchen sehr innovativ und sehr erfolgreich unterwegs”, konstatiert Nicole Weyerstall, Vorstand im Kundensegment Mittelstand der Zurich Deutschland, auf dem Deutschen Mittelstandstag in Frankfurt. 30 Prozent der Unternehmen sind Weltmarktführer – und damit auch angreifbar für digitale Attacken (siehe DOSSIER).

Ein weiteres Problem stellen auch die Nachwuchssorgen in familiengeführten Unternehmen dar. So kommt eine Studie von Ernst & Young von Oktober 2015 zu dem Ergebnis, dass lediglich elf Prozent des deutschen Wirtschaftsnachwuchses das eigene Familienunternehmen übernehmen wollen (siehe MÄRKTE).

Industrie 4.0 und die daraus folgenden Anpassungsstrategien werden im Mittelpunkt stehen. Hochindividualisierte Versicherungen an den Schnittpunkten von Mensch und Maschine können hier helfen, die “neue digitale Gründerzeit” (Henning Vöpel, Direktor des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts HWWI) anzugehen.

Hier gibt es einen Wettbewerb um den Survival of the Smartest, in dem sich Generali-Deutschlandchef Giovanni Liverani gut aufgestellt sieht. (siehe UNTERNEHMEN). Im Detail zeigen Versicherer aber durchaus Verbesserungspotenzial, wie eine aktuelle Studie zur Kundenansprache offenbart (siehe MÄRKTE). (vwh/ku/td)

Bildquelle: Claudia Mirus / pixelio.de

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