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Wechselseitige Abhängigkeit

11.07.2014 – stanczyk_150Von Michael Stanczyk.

Zu Land, zu Wasser, in der Luft. Mobilität ist für Versicherungsplayer kein Zukunftsszenario. Längst gehört der Megatrend zu den Fixpunkten realer Geschäftspraktiken in einer sich wandelnden Risikolandschaft. Die Abhängigkeiten zwischen Transport-, Verkehrs- und Versicherungswirtschaft sind wechselseitig.

Millionen Menschen setzen sich täglich in Bewegung, Milliarden Tonnen an Gütern werden an ihren Bestimmungsort transportiert: Im ersten Quartal 2014 stieg die Zahl der von deutschen Flughäfen abreisenden Passagiere auf 20,5 Millionen, Boeing prognostiziert bis 2033 einen Mehrbedarf an Flugzeugen von fast 40.000 bei einem möglichen Auftragsvolumen in Billionenhöhe (siehe MÄRKTE). Im Eisenbahn­güterverkehr wurden in den ersten drei Monaten des Jahres insgesamt 92 Millionen Tonnen Güter befördert. Die Schifffahrtsbranche soll noch im laufenden Geschäftsjahr Umsätze von schätzungsweise 15,2 Mrd. Euro erwirtschaften. Durch die europäische Mittelpunktlage und den hohen wirtschaftlich-industriellen Stellenwert hat sich der Standort D als weltweiter Knotenpunkt für Güterverkehr und Logistik behauptet.

Indes ist es prioritäre Aufgabe der Transporteure, die Produkte in der richtigen Menge, im richtigen Zustand, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen. Querschnittaktivitäten, wie die Modellierung von potenziellen Risiken auf interkontinentalen Lieferwegen von A nach B oder die Absicherung finanzieller Schäden, sind unabdingbar. Das strategische Riskmanagement von Transportversicherern bildet das Geleit. Hochspezialisierte Versicherer – auch in der Luftfahrtversicherung – begegnen speziellen Risiken und Marktbedingungen (siehe DOSSIER).

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