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Wahrnehmung – der tägliche Fight um Punkte

20.03.2014 – StuttgartDer Verein für Versicherungswissenschaft versucht auf der derzeitigen Jahrestagung eine Brücke zu finden. Nämlich zwischen der öffentlichen Wahrnehmung der Versicherer und der Realität – eine Diskrepanz,  die ein Dauerthema ist, weil ein Dauerschmerz.

Wenn sich die Wissenschaft der Medien annimmt, stoßen zwei Welten aufeinander – die der Fachwelt und die der Publikumswelt. Man könnte auch sagen: der Dilettantenwelt.  Allerdings einer hoch professionellen Dilettantenwelt, die für Reputation und Reichweite gebraucht wird – in Markt und Meinung. Gerade auch von der Fachwelt der Versicherer, die den Menschen so nahe kommt mit ihren Angeboten und Leistungen, wie kaum eine andere Industrie. Und die Ihrer Marktrolle und – verantwortung  ja gerecht wird, nicht nur grosso modo, sondern in Millionen von Einzelfällen persönlich und gewerblich.

Warum also die immer wieder beklagte Schere zwischen herabsetzender „Wahrnehmung und Wirklichkeit“, was jetzt ein Hauptthema der Jahrestagung des Vereins für Versicherungswissenschaft war (siehe DOSSIER). Die Antwort darauf hat viele Facetten. Drei sind wichtig. Erstens, nicht so sehr faktische Informationen regieren in der Mediengesellschaft von heute das Bild von der Welt, sondern Themen – sozusagen die in Wertung geronnenen Informationen. Zweitens daraus folgend:  Kommunikation erfordert die Kompetenz und auch die Macht, mit eigener Thematisierung auf der Agenda der Aufmerksamkeitsgesellschaft durch zu kommen. Dies schließlich – drittens – hängt von der Verfügung über eigene Kommunikationswege ab. Informationsplattformen sind unabkömmlich, aber es reicht nicht aus, von Nutzern „besucht“ werden zu können. Es bedarf der zielgerichteten Kanäle – und zwar täglich. Denn täglich bilden sich Akzeptanzen und Meinungen – eine 24-Stunden-Pipeline, die schon heute Input und Einordnung bietet, nicht erst morgen oder nächstes Quartal. Dieser Wettbewerb ist sehr professionell und ziemlich hart, weil nie endend. Aber zu bestehen. (hkm)

Foto: Die Diskrepanz von öffentlicher Wahrnehmung und Realität war zentrales Thema bei der Jahrestagung der Versicherungswissenschaft. (Quelle: DVfVW/Michael Fahrig)

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