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Das neue Jahr: Befreiende Wahrheiten?

07.01.2015 – mertesKommentar von VWheute-Chefredakteur Heinz Klaus Mertes.

Wahrheiten – endlich ausgesprochen – sind befreiend. 2015 könnte hier zu einem Jahr des Durchbruchs für Befunde  werden, die nach Offenbarung drängen. Die Parteien-Klausuren derzeit geben einen Vorgeschmack davon. Versicherung und Vorsorge könnten katalysierend wirken.

Wie befreiend war es seinerzeit, als nach einem Jahrzehnt blutiger Afghanistan-Einsätze endlich das Wort Krieg nicht mehr umgangen wurde.

Wie befreiend und Frieden stiftend jetzt aktuell zum 10-jährigen Jahrestag der Hartz IV-Reformen, dass SPD-Parteichef und Arbeits- und Sozialministerin den damaligen politischen Ruck als Erfolg für Wirtschaft und Sozialstaat zugleich loben.

Noch befreiender allerdings wären aktuelle, zukunftsgerichtete Bekenntnisse zu Eckpunkten realer Entwicklungen. Zum Beispiel:

  • Dass in Sachen Beschäftigungspolitik eine Rolle rückwärts zu mehr unflexibler Bürokratie verordnet wurde. Hunderttausende von kleineren Firmen beugen sich in diesen Tagen über die monströsen Vorschriften, die Ausflüchte der Mindestlohnregelungen verhindern sollen. Die Wahrheit ist bekannt: Es wird Arbeitsplätze kosten und Wachstum.
  • Dass in der Selbstberauschung, wie gut Deutschland dastehe, der Blick dafür nicht verloren gehen sollte,, wie dynamisch sich dank  flexibel angepasster Arbeits-, Güter- und Dienstleistungsmärkte  Amerika von dem stagnierenden Wachstum in Europa abhebt. Hier sagt das Verhältnis Dollar zu Euro bislang exklusiv die Wahrheit.
  • Dass die so genannte Energiewende eigentlich auf allen Ebenen verkorkst ist – mit vertreibenden Wirkungen auf Industrie, auf bereitstehende  Investoren und mit unaufhörlichen  Kostensteigerungen für die privaten Haushalte.

Die Liste ehrlicher Commitments ließe sich fortsetzen. All das betrifft in seinen Auswirkungen alle – gerade auch die Querschnittsbranche Versicherungswirtschaft.

Hier schlägt 2015 schier unausweichlich die Stunde der Wahrheit, welche Richtung der Vorsorgestandort Deutschland nehmen soll. Nach der “Rolle rückwärts” (GDV) durch das zukunftsverdrängende Rentenpaket muss endlich die Antwort auf den Tisch, wie nach einem kürzeren Arbeitsleben die längeren Ruhestandsjahre finanziell auskömmlich zu sichern sind.

Die Problematik ist erkannt, allein es fehlt nach wie vor der befreiende Ruck im gesellschaftlichen Bewusstsein und damit auch an politisch konsequentem Schub. Die Versicherer haben hier öffentliche und politische Katalysatorenfunktion. Nicht nur mittels strategischer Verlautbarungen und via Internet. Die Berater vorne nahe bei den Leuten sind die eigentlichen Missionare wahrer Vorsorgebotschaften. Das bedeutet Verantwortung durch Qualität (siehe dazu VERTRIEB).

“Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne” (Hermann Hesse): Ein gutes Neues!

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