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Vom Symbolwert und der Signalwirkung des Garantiezinses

14.01.2015 – Garantie_Rainer Sturm_pixelioDie Diskussion um den Garantiezins läuft an, angeheizt durch das Handelsblatt von gestern. Ende Januar will der DAV seine Empfehlung an das Bundesfinanzministerium geben – vorher sich nicht an Spekulationen beteiligen. Der Garantiezins stellt ein sensible Größe dar, mit Symbolwert und Signalwirkung zur Befindlichkeit sämtlicher Branchenzweige.

Wie es um die Glaubwürdigkeit und die Geschäfte einer gesamten Branche bestellt ist, wird mitunter an der Entwicklung der Garantieverzinsung in der Lebensversicherung (siehe POLITICS) festgemacht. Dabei ist dieser in der Regel von symbolischem Wert, liegt die tatsächliche Verzinsung doch in der Regel deutlich darüber.

Das Geschäftsmodell der Versicherungswirtschaft basiert auf dem Versprechen zur Sicherheit. Spekulationen über weitere Absenkung können imageprägend sein. Wie diesem medialen Phänomen nun aber begegnen?

Wenn Versicherungsunternehmen wertorientiert und damit auch mitarbeiterorientiert geführt werden (siehe DOSSIER), wirkt sich das positiv auf das Image aus. Mitarbeiter tun noch immer zu wenig, um gute Mitarbeiter zu binden, lautet ein aktueller Befund (siehe MÄRKTE).

Vertrauen ist ein weiterer Punkt, auf dem Weg zu nachhaltiger Geschäftstätigkeit. Damit Kunden Versicherern ihre Daten anvertrauen, braucht es die Sicherheit, dass damit auch sinnvoll umgegangen wird (siehe VERTRIEB). Auf keinen Fall darf der Kunde mit Kauderwelsch belästigt werden (siehe MÄRKTE).

Wo ein Garantiezins weit über den symbolischen Wert von Bedeutung ist, sollte dies entsprechend kommuniziert werden – eine 40 Jahre laufende Anleihe vom zwischenzeitlichen Sorgenkind AIG (siehe UNTERNEHMEN) ist eine Variante zur Imageverbesserung, die gewinnbringend für sämtliche Geschäftspartner sein kann. (ku)

Bildquelle: Rainer Sturm/ pixelio

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