Versicherungswirtschaft-heute

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Vitales Wetteifern

01.09.2016 – umschlag_09_u1_u2.inddDeutschland ist eine der führenden Industriemächte weltweit. Knapp ein Viertel des BIP wird von der Industrie erbracht. In Branchen wie dem Maschinen- und Anlagenbau, dem Automobilbau und der Chemieindustrie geht weit über die Hälfte des Umsatzes in den Export. Dienstleistungen, Handel und die digitale Entwicklung kämen ohne eine gesunde Realwirtschaft kaum aus. Und die Business-Welten dringen immer mehr ineinander durch.

In diesem von Vernetzung geprägten Umfeld birgt vor allem die digitale Transformation enormes Chancen- und Risikopotenzial zugleich: Nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Industrie könnte Europa bis 2025 einen Zuwachs von 1,25 Bil. Euro an industrieller Bruttowertschöpfung erzielen, aber auch einen Wertschöpfungsverlust von 605 Mrd. Euro erleiden.

Die Versicherer ihrerseits stehen hier unternehmerisch zunehmend in der Verantwortung, aufmerksamer für Unbekanntes zu werden, richtige Produkte und Services zu platzieren und die Lücke zwischen versicherbarem sowie nicht versicherbarem Risiko zu schließen. Wie eng die Verbindung zwischen dem Geschäftsmodell der Industrieversicherung und dem produzierenden Gewerbe tatsächlich ist und wo Nachholbedarf besteht, werden die Risk-Experten auf dem alljährlichen Summit des Gesamtverbandes der versicherungsnehmenden Wirtschaft (ehemals DVS) in München in der kommenden Woche wieder heiß diskutieren. Eine Industrie ohne das Wissen der Versicherer? Wahrlich unvorstellbar. (mst)

Mehr zum Thema erfahren Sie in der neuen Ausgabe der Versicherungswirtschaft.

Bildquelle: Claudia Mirus / pixelio

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Weitere Themen im Blick von VWheute:

Stärkerer Fokus auf strategische Schwerpunkte
Angesichts Solvency II sehen die Versicherer im Run-off durchaus Perspektiven. Insgesamt gehe es “um eine stärkere Fokussierung auf strategische Schwerpunkte und profitable Geschäftsfelder”, konstatiert Marcus Nagel, Vorstandschef der Zurich, gegenüber VWheute. Zudem werde auch “Erhöhung der Profitabilität durch Reduzierung von Komplexität und Kosten sowie die Behebung von Ineffizienz in der Verwaltung angestrebt”

GDV definiert neue Kfz-Regionalklassen
Insgesamt 6,3 Millionen Autofahrer in Deutschland profitieren in Zukunft von besseren Regionalklassen in der Kfz-Haftpflichtversicherung, davon werden 4,8 Millionen heraufgestuft. In den Regionalklassen des Vorjahres verbleiben weitere 28,5 Millionen Kfz-Haftpflichtversicherte. Das ist das Ergebnis der aktuellen Regionalstatistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Bafin erwischt kreative Abschlusskosten-Gestalter
Bei der Begrenzung der Abschlusskostenprovision im Sinne des Lebensversicherungsreformgesetzes wird offenbar geschummelt. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht untersuche Fälle von “kreativer Tarifierung”, berichtete Kay Schaumlöffel, der bei der Bafin die Abteilung VA 2 (Lebensversicherung, Kapitalanlage) leitet.

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