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Virtuelle Versicherer-Welt

17.08.2016 – Digital_Fotolia_99318365Bescheidenheit ist nicht gerade ein Markenzeichen der Gamescom in Köln: Wenn heute die vermeintlich “größte Computerspielmesse der Welt” wieder ihre Pforten öffnet, zocken rund 35.000 Fach- und 500.000 Privatbesucher in abgedunkelten Messehallen vor riesigen Bildschirmen, Leinwänden und Laserinstallationen wieder um die Wette. Dabei wird der digitale Jahrmarkt auch von ernsten Themen überschattet.

Diesjähriges Partnerland der Messe ist die Türkei. Ob und inwieweit die eher progressive Spielentwicklerszene von dem derzeit eher konservativen Klima am Bosporus beeinflusst werden, ist derzeit wohl noch völlig öffen. Doch jenseits jeglicher politischer Spekulationen spielt das Thema der Virtual Reality eine wesentliche Rolle auf der diesjährigen Spielemesse. Die Versicherer selbst sind hingegen noch nicht wirklich in der schönen neuen Virtualität angekommen. Ob Zahnputz-App für Cyberkids oder vitales Gesundheitsprogramm der Generali: Über den Status erster Gehversuche ist die Branche in der virtuellen Welt noch nicht hinaus gekommen (siehe DOSSIER).

Wesentlich mehr Beachtung dürfte in der Gamerszene – und auch bei Versicherern – der aktuelle Hype um “Pokémon Go” finden: Seit Wochen sind weltweit Millionen von Menschen nahezu besessen von der Jagd auf die kleinen Fantasiewesen. Doch mit dem Einfangen der kleinen Fantasiewesen sind und bleiben auch reale Gefahren verbunden – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Versicherer. Der Versicherungsmakler Knip hat bereits unlängst mit einem eigenen Versicherungsschutz für Smombies reagiert.

Biologen beschäftigen sich derzeit allerdings mit ganz realen Herausforderungen: In Zentralafrika sind Forscher derzeit einem äußerst scheuen Nagetier auf der Spur, welches nachaktiv sei und in Baumhöhlen schlafe. Bislang fanden die Wissenschaftler hingegen nur einige tote Exemplare des sogenannten Dornschwanzbilcs – auch “Zenkerella insignis” genannt. “Man könnte ihn als das ultimative Pokémon bezeichnen, das Wissenschaftler noch nie lebendig fangen konnten”, konstatiert ErikSeiffert von der University of South California. (td)

Bildquelle: Fotolia

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AIG verkauft Hypothekenversicherer für 3,4 Mrd. US-Dollar
Nach den überraschend guten Quartalszahlen schüttet der größte US-Versicherer erneut viel Geld an seine Aktionäre aus, indem er seine profitable Hypothekensparte United Guaranty an den Bermuda-Versicherer Arch Capital Group für 3,4 Mrd- US-Dollar verkauft. Ende Januar verkündete AIG, die Tochter noch an die Börse bringen zu wollen.

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Die Rechtsschutzversicherer dürfen zum 1. Oktober weitere Bestandsverträge um bis zu fünf bzw. 12,5 Prozent verteuern. Nach Empfehlung des Treuhänders dürfen die Beiträge für Verkehrs-, Fahrer- und Privat-Rechtsschutz, denen die Allgemeinen Rechtsschutz-Bedingungen (ARB) 81 zugrunde liegen, bis zu 12,5 Prozent angehoben werden.

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