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Versicherungsvertrieb im Umbruch

14.10.2013 – network-88Umbau, Zusammenlegung, Adaption, es bleibt kein Stein mehr auf dem anderen, schaut man sich die Aktivitäten der Versicherungsunternehmen beim Thema Vertrieb an. Da wird gespart, optimiert und zentralisiert was die Kostensenkungsprogramme her geben. Dabei besteht die Gefahr, dass überzogen wird.
Konkret besteht die Befürchtung, dass die großen Vertriebe zu den Verlierern gehören, sollten sich die Lebensversicherer auf ein neues Vergütungs-Modell in der Lebensversicherung einigen. „Vertriebsorganisationen mit Lebensversicherungs-Fokus (z.B. Strukturvertriebe) sind in der aktuellen Form nicht zukunftsfähig“, glauben die Unternehmensberater Sebastian Tiedemann und Hendrik Jahn.

Die aggressiven Methoden im Verkauf und die forsche Optimierung der Provisionseinnahmen haben zudem regelmäßig für Skandale gesorgt. In der Branche setzt sich nun die Ansicht durch, dass das Neugeschäft dieser Organisationen zu teuer erkauft wurde, nicht nur auf der Provisionsseite. In den Markt hineinastend werden jetzt neue Modelle entwickelt, Stichwort “ganzheitliche Beratung”. Als Nachteil bringen sie mehr Bürokratie, aber nicht unbedingt mehr Information. Gleichzeitig leidet die Branche in bestimmten Bereichen an Überkapazitäten. Diversifizierung und Umschichtungen sind die Folge. Der Umbruch birgt aber auch große Chancen: Portale, Online-Ansprache eröffnen direkte Ansprache, wie z.B. in China zu beobachten ist. Mehr dazu im Titelthema der neuen Versicherungswirtschaft ab 15. Oktober und im heutigen DOSSIER. Auch der Buchtipp der Woche (Volker P. Andelfingen: Internet der Dinge) befasst sich mit den Perspektiven zur Web-Industrie 4.0.

Foto: Vertrieb neu denken (Quelle: Torbz – Fotolia.com)

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