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Versicherungsjahr 2013: Themenrenner zwischen Hochwasser, Zinstief, Bewertungsreserven und Verhaltenskodex

18.12.2013 – GDV_Jahresrueckblick_2013Die Versicherer stehen am Ende eines anstrengenden Jahres. Die Ereignisse überschlugen sich manchmal so schnell wie die Hagelfront- und Sturmfronten, die dem Sommer-Hochwasser folgten. Zudem ein politisches Jahr mit der argumentativen Zurüstung auf Wahlen, für die um jeden Fußbreit Positionierung in Berlin und Brüssel gefightet wurde. Eine Monatsrevue 2013 des GDV zeigt die Hauptthemen, um die wechselhaften Geschehnisse, die wiederkehrend wie um Fixsterne kreisten.

Das Juni-Hochwasser und die Hagelstürme im Juli und August verursachten versicherte Schäden von rund 4,5 Mrd. Euro. Seltene öffentliche Anerkennung fand die Effizienz von Schadensmanagement und -leistungen, bei denen sogar Vorstände in die Gummistiefel vor Ort stiegen. Der im Dezember über Norddeutschland peitschende Orkan “Xaver” hinterließ  vergleichsweise geringe Kosten, erinnerte aber nachdrücklich an die noch unbearbeiteten Felder einer flächendeckenden Versicherung gegen sich vermehrende Naturgefahren.

Das weiter abrutschende Zinstief führte zu einem politischen Meinungskampf um einen fairen Umgang mit den Bewertungsreserven, der vor der Wahl nicht zu gewinnen war, aber auf der GDV-Jahrestagungung in der Gastrede des alten und designierten neuen Bundesfinanzministers dann kurzerhand und widerstandslos durchgewunken wurde. Zu brancheninternen Erschütterungen führte zeitweise die Richtungsfrage, inwieweit man dem heftigen politischen Regulierungsdruck mit selbsregulierendem Entgegenkommen begegnen kann. Die dynamische Annahme des Verhaltenskodex durch die GDV-Mitgliedsunternehmen und Stimmen der Vernunft in der organisierten Vermittlerschaft gaben eine eindeutige mehrheitliche Antwort.

Das Jahresrennen 2014 ist nach langer Neutralisierungsphase der Regierungsbildung nun eröffnet unter den Vorzeichen der Großen Koalition. Eine Reihe neuer andersfarbiger Minister  unter einer, ihre Bahn weiter ziehenden, Kanzlerin. Ihre Positionen zur Versicherungswirtschaft dürften so identisch bleiben wie sie selbst. (HKM)

Links: KÖPFE, POLITICS

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