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Versichererfamilie 4.0 – Zuwachs auf Produktebene

15.05.2015 – Roboter_R_by_Dieter Schuetz_pixelio Zum heutigen Tag der Familie von VWheute-Redakteur Rafael Kurz.

Roboter und Algorithmen drängen in das Berufsfeld von Beratern und Aktuaren. Wer wird überhaupt noch zur Versichererfamilie 4.0 gehören?

Aktuell noch Familienmitglieder dürfen sich die Berater nennen – in geringerer werdender Zahl, bis 2030 maximal allerdings, glaubt man der Prognose von Professor Christian Rieck (siehe VERTRIEB). “Der Finanzbereich ist wie geschaffen für Computer”, sagt er und sieht emotionale Roboter hier tätig werden.

Geht es nach dem höchsten Vertreter des Berufsstandes der Aktuare, gehören diese bedingungslos zur Familie. Für strategische Entscheidungen um die Modellierung von Risiken braucht es den Menschen. “Denn Aktuare sind keine Rechenknechte”, insistiert DAV-Chef Wilhelm Schneemeier (siehe MÄRKTE).

Versicherungsmathematiker werden es auch mit den Langlebigkeitsrisiken des tausendjährigen Menschen zu tun bekommen. Tickt hier die Zeitbombe, wie Munich Re Vorstand Torsten Jeworrek längst vermutet hat? Auch heute wird beim Europäischen Versicherungsforum in Dublin hierzu diskutiert (siehe MÄRKTE).

Work-Life-Balance und nachhaltiger Führungsstil gehören mit Markus Unterberger und Larissa Borde, Unterberger und Partner, auch in der Versicherungswirtschaft zu den Gepflogenheiten zum Erhalt des Familienfriedens (siehe DOSSIER) – solange es sich trotz digitaler Transformation noch immer um humanoides Personal dreht.

Zuwachs kündigt sich für die Versichererfamilie 4.0 zumindest auf Produktebene an: “Wer als junger Mensch einen Beruf wählt, der sollte die Möglichkeit erhalten, sich dagegen zu versichern, dass er diesen Beruf nicht mehr ausüben kann, weil er nicht mehr gebraucht wird”, lautet hierzu die aktuelle Forderung von Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Shiller.

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Bildquelle: Dieter Schütz/ pixelio

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