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Versicherer schaffen Kapazitäten für Neugeschäft

18.03.2016 – Digital_FotoliaVersicherer bauen den Automatisierungsrückstau ab. Wenn alle Dokumente im Schriftverkehr digitalisiert vorliegen, können sich die Mitarbeiter um das Neugeschäft kümmern, lautet die Arbeitsthese. Deswegen sehen die meisten Versicherer hier die höchste Priorität.

Es geht um die quasi-industrielle Verarbeitung unstrukturierter Daten und Prozesssautomatisierung. Hier mahnt eine aktuelle Studie schnellen Umbau der IT-Architekturen an (siehe UNTERNEHMEN). Denn mit automatisierten Prozessen – Vorbild hier: die Fintech-Szene – kann das Digitalisierungspotenzial im Vertrieb voll ausgeschöpft werden.

In Großbritannien, den Niederlanden und Belgien läuft die Interaktion der Marktteilnehmer fast ausschließlich über zentrale Plattformen. Selbst komplexes Gewerbegeschäft wird zwischen Makler und Versicherer voll digital abgewickelt, berichtet Value.

Manch einer sieht aber auch schon hier ein Einfallstor: standardisierte Schnittstellen könnten schließlich von allen genutzt werden und Fintechs anstelle von klassischen Vermittlern die Daten einfach abgreifen. Für Produktgeber an sich ist derart Wettbewerb kein Problem. Hier geben Petra Weber und Henning Plagemann von Sopra Steria für den Vertrieb Entwarnung. Die Start-Ups, die sich auf Endkunden stürzen, hätten langfristig keine Chance. Über den Automatisierungsgrad hinaus sehen die Versicherungsexperten nämlich keine maßgeblichen Potenziale (siehe VERTRIEB). (ku)

Bildquelle: Fotolia

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Weitere Themen im Blick von VWheute:

750 Mio. Euro für Mariah Careys Beine
Ob männliche Brusthaare, extralange XXL-Beine oder die engelsgleiche Stimme – mittlerweile lässt sich fast jedes Körperteil versichern. Interessant ist dies natürlich vor allem für die Prominenten dieser Welt, welche ihren Lebensunterhalt zumindest vorrangig mit eben jenen verdienen. Kein Wunder also, dass diese sich ihre relevanten Körperteile entsprechend versichern lassen. Unangefochtene Spitzenreiterin ist die US-Sängerin Mariah Carey.

OVB steigert Gewinn um 7,5 Prozent
Der Finanzvermittler OVB hat im Geschäftsjahr 2015 einen Gewinn von 9,4 Mio. Euro erzielt. Dies entspricht einem Plus von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (8,7 Mio. Euro). Damit verzeichnet das Unternehmen nach eigenen Angaben das stärkste Jahr seit der Finanzkrise. Der Vorstand will auf der Hauptversammlung am 3.Juni 2016 die Ausschüttung einer Dividende von 65 Cent je Aktie vorschlagen. Dies entspricht einem Anstieg von fünf Cent gegenüber dem Vorjahr.

Versicherung ohne Versicherer
Drei russische Entwickler haben ein Versicherungsmodell für Versicherungen ohne Versicherungsunternehmen entworfen. Peer to Peer werden Regeln aufgestellt und Auszahlungsszenarien entwickelt. Das bedeutet, die Versicherten untereinander sprechen sich ab. Das Modell nennt sich “Teambrella”.

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