Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 
- Anzeige -

Urlaub im Krisenland: Italien herabgestuft

12.07.2013 – TriestMillionen Deutsche urlauben 2013 in Italien, einem Land, dessen wirtschaftlich-finanzielle Malaise Dauergegenstand der abendlichen TV-Nachrichten zu Hause ist.
Die reale Lage des Landes zwischen Alpen und Sizilien, das ein gefragter Markt deutscher Versicherer ist, ordnet die soeben erschienene Analyse von Standard & Poor‘s ein.

Eine neuerliche Herabstufung italienischer Staatsanleihen auf zwei Stufen über Ramsch haben die Akteure an den Kapitalmärkten nicht davon abgehalten, Italien frisches Geld anzuvertrauen. 9,5 Mrd. Euro konnten zuerst am letzten Mittwoch erfolgreich platziert werden, gestern weitere 6,35 Mrd. Euro in einer Auktion neuer langlaufender Staatsanleihen. Damit blieben die Italiener allerdings gut 150 Mio. unter dem erhofften Platzierungsziel von 6,5 Mrd. Euro. Für die Aufstockung eines in dreißig Jahren fälligen Schuldentitels erlöste das Land ebenfalls weniger als erwartet: Statt 1,5 Mrd. Euro gab der Markt nur 1,46 Mrd. Euro; ebenfalls unter Wert blieb die Aufstockung dreijähriger Anleihen. Italiens Notenbankchef Ignazio Visco hat derweil Politik und die Gesellschaft aufgefordert, am Reformkurs festzuhalten, man dürfe nicht riskieren, das Vertrauen der Investoren zu verlieren (s. DOSSIER).

Foto: Triest, Sitz italienischer Finanzkonzerne (fotolia/greenpapillon)

Links: Milliarden für Italien, Italien verfehlt Platzierungsziel

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten