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Top Flop Trend KW 30: Attentismus ist Gift

24.07.2015 – Top_Flop_Trend_HanitzschTOP: Ehedem – zu Panoramas “Neinsager” Zeiten – hätte die letzte Spiegel-Titelstory (“Versichert und verraten”) der Branche die Stimmung der ganzen Woche verhagelt. Doch inzwischen zeigt man sich im Verbunde gehärtet und gut aufgestellt. Umgehendes Zerpflücken noch am Tage des Erscheinens (Samstag!!) der aus dem Archiv geholten “Beschwerdefälle” durch den GDV, Nachsetzen der im Artikel genannten Unternehmen in einem Reigen kühler Sachlichkeit. Effekt: Luft heraus. Kommunikation schnell, professionell, gut abgestimmt: TOP.

FLOP. Vielfache Erwartungen löste die Ankündigung der EU- Kommission aus, mit einem 300 Milliarden Anschub der Infrastruktur und der Wirtschaft in Euroland aufzuhelfen. Auch die Investitionslust der Versicherer gewann Fahrt. Mehr und mehr allerdings rühren sich Zweifel, ob die gewaltige Summe “gehebelt” werden kann. Klare Partituren fehlen noch. Attentismus ist Gift für die Konjunktur. Schade, wenn der so genannte ambitionierte “Juncker-Fonds” zum Junk-Fonds würde. Das wäre wirklich FLOP.

Der TREND heißt: Das Bekannte ist keine Information. Und Attentismus ist Gift für die Konjunktur. (hkm)

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Die Klickhits der KW 30 von VWheute:

  1. Diese Woche: Sommerloch-Krokodil gähnt Versicherer an (IM BLICK: 20.07.2015)
  2. Kfz: Profitabilität orientiert sich fast nur am Preis (DOSSIER: 20.07.2015)
  3. Innovationen fallen nicht vom Himmel (IM BLICK: 22.07.2015)
  4. Schutzbriefe: Versicherer haben beim Preis Nase vorn (VERTRIEB: 20.07.2015)
  5. Apokalypse in der Finanzwelt (SCHLAGZEILEN: 23.07.2015)

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Weitere Themen im Blick von VWheute:

Grundeigentümer hat mit Wohngebäudesparte zu kämpfen
Die Grundeigentümer Versicherung will Wohngebäudeversicherungen jetzt im Paket mit Hausratversicherungen verkaufen. Für den Kunden habe das den Vorteil, dass die Schäden aus einer Hand reguliert werden, argumentieren die Hamburger. Zum Jahresbeginn haben sie die Beiträge in der defizitären Wohngebäudeversicherung um 12,6 Prozent erhöht.

uniVersa erwirtschaftet Ergebnis von 100,5 Mio. Euro
Die uniVersa hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 ein Geschäftsergebnis nach Steuern von 100,5 Mio. Euro (Vorjahr: 99,5 Mio.) erwirtschaftet. Die Bruttobeitragseinnahmen stiegen um 2,2 Prozent auf 677,4 Mio. Euro.

Hagel richtet Schäden über 70 Mio. Euro an
Platzregen, Hagel und Orkanböen haben besonders im Juli diesen Jahres in der Landwirtschaft einen Millionenhöhe angerichtet. Wie die Vereinigte Hagel mitteilte, verging seit Monatsbeginn kein Tag, an dem keine Schäden durch Hagel oder Sturm gemeldet wurden.

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