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Top Flop Trend KW 29: Umparken im Kopf

17.07.2015 – Top_Flop_Trend_HanitzschVon Heinz Klaus Mertes. FLOP: Ein Minister muss regelmäßig in den Medien vorkommen. Deshalb bitte flugs eine populäre Agenturmeldung, die an ihn erinnert, wenn er mal eine Woche nicht medial bestrahlt ist. Der Bundesjustizminister, der auch Verbraucherminister ist, versuchte es diese Woche mit einem Warnruf in Sachen Telematik-Tarife der Versicherer, die individuelle Fahrdaten aufzeichnen und einpreisen: “Weil Menschen die Freiheit behalten müssen, über ihr Verhalten selbst zu entscheiden”, so Minister Heiko Maas (SPD).

Richtig, aber doch auch ein bisschen banal dieser Zwischenruf nach der abschaltbaren Blackbox. Der komplexen Entwicklung mit enormen Vorteilen für Verkehrssicherheit und -komfort wird er nicht gerecht. Solche scheinpopulären Schnellschüsse aus Regierungsmund sind Leerformeln.

Und deshalb FLOP.

TOP: Als Greenhorn in Stufe 1 der Vermittlerlaufbahn ein höheres Fixum zu bekommen als in Stufe 2, klingt auf Anhieb nicht logisch, ist es aber. Begründung: Ein Außendienstmitarbeiter akquiriert anfangs nicht so viel Geschäft und braucht deshalb eine höhere Mindestabsicherung. Der AGV stellte diese Umkehr als wichtigen tariflichen Eckpunkt auf seiner jüngsten Jahrestagung heraus: Eine sinnvolle produktive Umstellung: TOP

TREND: Umparken im Kopf bringt verblüffenden Fortschritt.

“Grau, teurer Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum.” (Johann Wolfgang von Goethe)

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