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Top Flop Trend KW 24: Versicherungsberatung auf Kunstrasen

12.06.2015 – Top_Flop_Trend_HanitzschVon VWheute-Redakteur Rafael Kurz. Angela Merkel und die anderen mächtigen sechs stiegen diese Woche tatsächlich vom Gipfel herab und hatten verbindliche Zusagen zur Klimaverbesserung dabei. Wird die Luft für Rückversicherer jetzt besser? Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Doch – das müssen die Mädels von Silvia Neid aktuell bei der WM in Kanada erfahren – Kicken auf Kunstrasen ist wie Online-Versicherungsberatung per Skype. Die VWheute Tops, Flops und Trends in streng nicht-repräsentativer Auswahl.

> Aufatmen
“Elmau hat geliefert”, loben Greenpeace-Experten mit Blick auf die den Abschluss des G7-Gipfels: Bis 2050 soll der Ausstoß von Treibhausgasen im hohen zweistelligen Prozentbereich gegenüber 2010 verringert werden. Gerade mit Blick auf die Weltklimakonferenz in Paris können sich so die bis zu 360 Mio. Euro für die Veranstaltung schnell amortisiert haben, denn sie G7 läuten – vielleicht rechtzeitig – das Ende des fossilen Zeitalters ein. Rückversicherer atmen auf. Geld verdient man aktuell in diesem Geschäft nur, weil die Schäden historisch gering sind. Ein düsterer Ausblick Warren Buffetts – könnte so ins Leere laufen.

Der TREND geht dahin, dass Rückversicherer mit weniger Schäden durch Extremwetterereignisse rechnen müssen und schlechte Erneuerungen und Überkapazitäten am Markt kompensieren und so ihre Gewinne prolongieren.

Das ist TOP.

>> Bärendienst
Der oberste Europa-Parlamentarier Martin Schulz hat am Mittwoch eine Debatte zum Freihandelsabkommen TTIP abgesagt. Abgeordnete liefen Sturm. Sie hatten sich wochenlang darauf vorbereitet. TTIP-Gegner wie Befürworter sind gleichermaßen verägert über diese demokratiefreie Notbremse, die Schulz gezogen hat – unter dem Vorwand, das Thema aufgrund der vielen Änderungsanträge noch einmal in die Ausschüsse zurück zu überweisen. Ein “demokratischer Skandal” wird daraus, wenn so die parlamentarische Kontrolle nicht stattfinden kann. Die Verhandlungen laufen jetzt halt ohne Straßburg weiter.

Das ist FLOP.

Der TREND geht so in Richtung Vertiefung der transatlantischen Werte jenseits von Transparenz und gegenseitigem Verständnis.

>>> Neue Bedingungen
Kicken auf Kunstrasen ist wie Online-Beratung mit Skype – eine ziemlich sterile Angelegenheit mag einer urteilen. Voller Unterbrechungen und stumpfer Störungen. Die Mädels von Silvia Neid bei der Fifa Frauenweltmeisterschaft 2015 – das ist der verbandstechnisch korrekte Terminus – stören sich am Granulat auf dem künstlichen Geläuf, das jeglichen Aufbau erschwert.

Ist der Platz gut gewässert, lässt sich allerdings ein gepflegtes Spiel aufbauen. Der TREND ist, unter neuen Bedingungen zum Abschluss zu kommen. Das gilt gerade für Vermittler, die sich zunächst in neuen digitalen Gefilden vielleicht erst einmal die eine oder andere Schürfwunde holen.

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Die Klickhits der KW 24 von VWheute:

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