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Tiefenpsychologie der Kühlschränke

21.10.2015 – Noch erscheint manch Szenario mitunter skurril: Das Internet der Dinge verspricht aber für Versicherer Kundenbindung, Geschäft mit neuen Produkten und Schadenverhütung. Das Smart Home stellt hier einen ersten Ansatz dar, der für Experten im Connected Life münden wird.

Wenn am Ende als “Königsklasse” der Chip im digitalen Menschen kommt, was jüngst Telekom-Vertriebsexperte Thomas Eckert gegenüber VWheute prognostiziert hat, ist der Weg nicht weit zu Echtzeit-Versicherungsschutz mit ebenso sekundengenau gebildeten Versicherungskollektiven. Der Vertrieb von Kurzzeitversicherungen des Startups SituatiVe um Geschäftsführer Lennart Wulff ist hier nur ein Anfang.

Zunächst aber sollten sich Versicherer Vorbilder aus Landwirtschaft und Medizin zur Inspiration für das Internet der Dinge herannehmen, propagiert Ralph Sonntag von der Hochschule Dresden (siehe DOSSIER).

Ganz andere Dinge, virtuelle Roboter nämlich, könnten mit Accenture-Versicherungsexperte Michel Ott das Back-Office von Versicherern aufräumen (siehe MÄRKTE). Den Angriff der Google-Algorithmen im Vertrieb müssten humanoide Versicherer noch nicht fürchten. “Feuer frei im Einfachgeschäft”, propagiert hier IT-Experte Christian Schöneich von der OEV Online (siehe KÖPFE).

Am Anfang aller unternehmerischen Bemühungen indes sollte eine – jetzt möglichst dreidimensionale – Potenzial-Analyse erfolgen. Tiefenpsychologie kann hier schon einmal auf Big Data treffen und beim potenziellen Kunden manch Vorbehalt in Sachen Datenschutz offenbaren (siehe VERTRIEB). Nicht zuletzt fürchtet manch einer schon den Angriff der hochvernetzten Kühlschränke. (ku)

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Weitere Themen im Blick von VWheute:

Türkei: Unsicherheit belastet Wirtschaft und Börse
Die politische Unsicherheit in der Türkei bereitet den Anlegern weiterhin Sorge. So werden türkische Aktien derzeit auf einem langjährigen Tiefststand gehandelt, womit der Aktienmarkt des Landes zu den verlustreichsten in diesem Jahr gehört, konstatiert Marktanalyst Erdinç Benli.

“Beratungsfehler können existenzbedrohend werden”
In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Haftungsfälle in der Anlageberatung deutlich zugenommen. Dabei können “Fehler dann existenzbedrohend werden, wenn keine Haftpflichtversicherung einsteht oder eine Deckung versagt wird”, betont Rechtsanwalt Oliver Renner im Exklusivinterview mit VWheute.

Hagelflieger: wgv zieht positive Bilanz
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