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Tendenzwechsel: Mehr Vorsorge statt Konsum?

30.04.2014 – rafael-kurz-150Von Rafael Kurz. Lichtblick für die Branchen, die das Geld von Sparwilligen brauchen. Die GfK vermeldet in ihrer neuesten Studie eine Stagnation der Binnennachfrage. Wenn auch nur minimal, so doch beachtenswert (siehe MÄRKTE). Nicht die Situation in Osteuropa führt man als Grund an. Es soll angeblich wieder mehr gespart werden – eine Tugend, die in Zeiten der Niedrigzinsen eigentlich nicht en vogue erscheint.

Denn die Deutschen haben sich zuletzt in einen wahren Konsumrausch gesteigert. 1,6 Bil. Euro gingen im vergangenen Jahr über die Ladentheke – real und online. Handys, Computer, Tablets, Urlaubsreisen und neuerdings auch Brennholz waren die Renner. Was eher nicht mehr ging: Tabak, Geschirr/Besteck, Bücher, Zeitungen und überraschenderweise Schuhe. Der Einzelhandel konnte seine Umsätze in den vergangenen beiden Jahren um zwölf Mrd. Euro steigern. Dazu ist E-Commerce auf dem Vormarsch.

Eine vorschnelle Analyse könnte nun mit Blick auf die GfK-Studie lauten: Der Verbraucher hat bereits die Zinswende auf dem Radar, wie sie Fed-Bank Chefin Janet Yellen unlängst in die konkretere Perspektive hob. Doch die Trendumkehr ist da. Versicherer surfen schon darauf. Die LV1871 (siehe VERTRIEB) gibt Kunden und Vermittlern als Ratschlag zur Verwendung des Urlaubsgeldes auf den Weg: “bAV statt Ballermann”. Nach den Urlaubswochen kann man ja dann abrechnen, was aus diesem Slogan herausgesprungen ist.

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