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Nicht verschlafen: Das Erwachen der Macht

18.12.2015 – Mobil_38419764_FotoliaAuf welcher Seite der Macht stehen die Versicherer? Bei Telematik geht es für die Branche darum, nicht von der Versorgung abgeschnitten zu werden. “Die Daten werden überwiegend von Marktbegleitern erhoben”, warnt Datenexperte Eric Schreiber.

Man denke nur an die mannigfaltigen Möglichkeiten: Die Datennutzung im Auto der Zukunft verspricht neben Pay-As-You-Drive-Tarifen effiziente Schadenssteuerung bis hin zur Einteilung in Regionalklassen nach geografischer Hauptnutzung statt nach Zulassungsort. Im mitunter avisierten Zeitalter der Mobilitätsguthaben bieten sich auch Versicherungslösungen für den Fahrer an.

Deutsche Autofahrer sind offenbar scharf auf Telematik-Services (siehe MÄRKTE) und versprechen sich bei Unfall, Diebstahl und Werkstattbesuch diverse Vorteile. Auf der Datenautobahn grasen vorwiegend andere die Daten ab. Ob der GDV-Stecker hier Abhilfe bringt, muss sich zeigen. Damit aber dieses Erwachen der Macht nicht verschlafen wird, braucht es erfolgreiche Initiativen. Hier können Versicherer mit Sicherheitsvorkehrungen bei der Datenerhebung punkten, erklärt Akquinet-Experte Eric Schreiber (siehe DOSSIER).

Denn nicht zuletzt die europäische Datenschutzverordnung (siehe POLITICS) lässt Geldbußen wegen Verstößen zur dunklen Bedrohung werden. (ku)

Bildquelle: Fotolia

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Weitere News im Blick von VWheute:

Noch ein Superjahr für die VHV
Die VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung wird nach dem Rekordjahr 2014 mit einem Konzernüberschuss von 103,8 Mio. Euro auch in diesem Jahr entgegen den Planungen ein Ergebnis im Bereich des Vorjahreswertes erzielen. Vorstandschef Uwe H. Reuter nannte in seinem Jahresüberblick als Erfolgsfaktoren das sich wiederholende Wetterglück mit nur wenigen Elementar- und Hagelschäden sowie die überdurchschnittliche Profitabilität.

Provisionen in der Lebensversicherung sinken
Im Jahr 2014 sind marktweit die Abschlusskosten von knapp fünf auf 5,3 Mrd. Euro gestiegen. Doch das lag an dem guten Neugeschäft, heißt es in der neuen Ausgabe von Value. Die Abschlusskostenquote sank im Markt von 29 auf 28,6 Promille. 2004 waren es noch 33,5 Promille gewesen.

Reporting-Anforderungen auf mehrere Schultern verteilen
Christian Hogrebe von der Caceis-Bank zum Start von Solvency II. Die Implementierung der Solvency II-Richtlinie ist ein Anstoß für umfassende Verschiebungen der Aufgabenverteilung von Versicherern, Asset Managern und Asset Servicing Providern, um mit vereinten Kräften die teils massiv gestiegenen Reporting-Anforderungen bewältigen zu können.

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