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Taktgeber der Zukunft

26.07.2016 – Auto, Mobilitaet, autonomes Fahren, vernetztes Fahren -Quelle dgAutonome Fahrzeuge gehören bekanntlich zu den Dauerbrennern auf der Agenda der Versicherungs- und Automobilbranche. Geht es nach Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), soll Deutschland zum Taktgeber bei der Entwicklung der selbstfahrenden Fahrzeuge werden. Das Ziel: Schneller und besser zu sein als die Konkurrenz in den USA.

Das Problem: Viele Automobilbauer im In- und Ausland haben bereits entsprechende Fahrerassistenzsysteme entwickelt, die allerdings aufgrund der juristischen Hürden derzeit kaum zum Einsatz kommen. Ein Problem scheint für die Automobilbauer die Haftungsfrage zu sein: Nach Ansicht von Tobias Hammel scheint diese Frage jedoch weniger unklar zu sein als angenommen. Denn auch autonom fahrende Fahrzeuge haben für gewöhnlich einen Halter, der eine entsprechende Haftpflichtversicherung unterhalten muss (siehe DOSSIER).

Jenseits juristischer Spitzfindigkeiten soll mit dem Betrieb autonomer Fahrzeuge auch die Zahl der Verkehrstoten auf Deutschlands Straßen spürbar reduziert werden. Wie groß der Handlungsbedarf zu sein scheint, belegen die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes: Demnach sind allein im Mai 2016 Im Mai 2016 nach vorläufigen Ergebnissen 324 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Das entspricht einem Anstieg von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat (siehe MÄRKTE).

Für die Automobilbauer jedenfalls Anlass genug, auch in zehn Jahren noch “sexy Autos” zu entwickeln, betonte Audi-Chef Rupert Stadler gegenüber der Frankfurter Sonntagszeitung. Demnach plant das Unternehmen bereits im kommenden Jahr, einen selbstfahrenden Audi A8 auf den Markt zu bringen. Der Beliebtheit des Automobils bei den Deutschen soll der Zukunftstrend dennoch keinen Abbruch tun. (td)

Bildquelle: dg

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