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Swiss Re erreicht wieder alte Stärke

08.08.2013 – Swiss_ReHeute legt der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re seinen Halbjahresbericht vor. Der Konzern zeigt sich im Jahr seines 150jährigen Jubiläums gänzlich erholt von den Blessuren der Finanzkrise. Wie angekündigt steigen die Nettobeiträge kräftig an und mit ihnen die Gewinne.

Zugute kommen dürfte der Swiss Re im ersten Halbjahr 2013 die traditionell günstige Schaden-Kostenquote. Das Hochwasser in Mitteleuropa belastet die Schweizer lediglich mit 300 Mio.US-Dollar. (Siehe DABEI). Durch das Auslaufen des Quotenrückversicherungsvertrags mit Berkshire Hathaway steigen die Nettoprämien kräftig an. Bald wird die Swiss Re die Früchte ihres exzellenten Underwritings voll ernten können. Allerdings steht die Orkansaison in den USA mit all ihren Ungewissheiten noch bevor. Trotz der enormen Schäden durch Sandy befinden sich die Rückversicherer in einem schweren Preiswettbewerb in den USA. Grund dafür ist die Konkurrenz durch die immer billiger werdenden Versicherungsverbriefungen. Die Munich Re leidet bereits darunter, die Hannover Rück versucht sich planmäßig zurückzuziehen. Doch das ist weitgehend Zukunftsmusik. Grund an den Gewinnzielen zu zweifeln, sieht man weder in München noch in Hannover. In Zürich sind die Ambitionen geringer. Sieben Prozentpunkte über dem risikolosen Zins (fünfjährige US-Papiere) soll der Gewinn liegen. Weil die Zinsen so niedrig sind, lag die Zielmarke im vergangenen Jahr bei 7,8 Prozent. Das wird wohl auch in diesem Jahr zu schaffen sein. Trotz Sandy erzielte die Swiss Re im vergangenen Jahr einen RoE von 13,4 Prozent.

Link: Bericht über das zweite Quartal 2013 (PDF)

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