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05.12.2016
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Steuererleichterungen und Probleme

13.10.2016 – Deutschlandfahne_Tim Reckmann_pixelio.de.jpg - Windows-FotoanzeigeDie Bundesregierung hat steuerliche Entlastungen in Milliardenhöhe angekündigt: Im Fokus der Erleichterungen stehen Familien. Die im Vorfeld geplanten Maßnahmen sollen die Binnenwirtschaft und damit das Wachstum in Deutschland stärken. Den Deutschen verfügen somit über mehr Geld – beispielsweise für die eigene Vorsorge. Und das tut Not.

Angehoben werden der Grundfreibetrag, der Kinderfreibetrag, das Kindergeld und der Kinderzuschlag. Gleichzeitig wurden die neuen Beitragsbemessungsgrenzen für Kranken- und Rentenversicherungen vorgestellt. Das Steuerpaket hat eine Höhe von 6,3 Mrd. Euro, Kritiker werfen der Regierung Fleckenschusterei vor, ihnen gehen die Erleichterungen nicht weit genug. (siehe DOSSIER)

Die Steuererleichterungen können aber eigentlich nur der Anfang sein, denn den Bürgern stehen in Zukunft erhebliche Herausforderungen bevor: In fast der Hälfte der Kreise und kreisfreien Städte reicht das durchschnittliche Einkommen der Senioren über 80 Jahre nicht aus, um professionelle stationäre Versorgung in Anspruch nehmen zu können. (siehe MÄRKTE)

Zudem kostet die alternde Bevölkerung in Zukunft Milliarden Euro, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) errechnet hat. Die Steuern werden nach der Rechnung des IW künftig einbrechen. (siehe POLITICS) Wenn das so kommt, würde der Staat seine Leistungen weiter zurückfahren, die Folge wäre ein noch größerer Vorsorgebedarf.

Alle diese Meldungen scheinen die Deutschen aber nicht zu beunruhigen. Jeder Dritte sieht seinem Ruhestand gelassen entgegen und glaubt, dass die gesetzliche Rente für den Lebensabend ausreichen wird. Fast zwei Drittel der 16- bis 29-Jährigen sorgen privat nicht vor. (siehe MÄRKTE) (vwh/mv)

Bild: Tim-Reckmann / pixelio.de

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