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Start-Ups: Regulierung verkleinert Einfallstor für Innovatoren

23.09.2015 – Startup_JMG_pixelioHerrscht Nervosität unter etablierten Versicherern angesichts neuer Start-Ups? So mancher Neuling hat das Zeug dazu, doch das “Einfallstor für alle Innovatoren wird durch den regulatorischen Rahmen wieder etwas verkleinert”, sagt Markus Rosenbaum, Geschäftsführer der Versicherungsforen Leipzig. Der Anteil der Fintech-Start-Ups hat sich im vergangenen Jahr fast verdoppelt.

Kreativität trifft auf Unerschrockenheit, auch gegenüber gesetzlichen Schranken. Das sind die Anforderungen, die Start-Up Gründer auch in der Versicherungsbranche mitbringen müssen, berichtet Markus Rosenbaum im Interview mit VWheute. Er verrät zudem, welches Start-Up er gründen würde. (siehe DOSSIER)

Im vergangenen Jahr haben Start-Ups in Sachen Finanztechnologie – die Fintech und Insuretechunternehmen zusammen – ihren Anteil unter den gesamten Gründungen verdoppelt. Das zeigt der Deutsche Start-Up-Monitor 2015. (siehe MÄRKTE)

Auch Diskussionen um Verstrickungen bei aktuellen Ratings, wie zum Beispiel die Debatte um die ITA-Transparenzstudie, gibt es in der Insuretech-Branche schon. Von jeglicher Bewertung der Ergebnisse abgesehen herrscht hier noch Gründergeist bis tatsächlich interessante Kriterien gefunden wurden, die Start-Ups sinnvoll zu vergleichen.

Versicherer ihrerseits treten auch schon als Business Angels auf, wie die Ergo. Zusammen mit Axel Springer hat der Konzern einen Accelerator zur Förderung interessanter Ideen gegründet (siehe UNTERNEHMEN). Öffnet die Branche auch mit Risikokapital die Tür bereitwillig für spätere Überfälle oder nutzt sie Potenziale für das eigene Fortkommen?

Hypo-Vereinsbank-Vorstand Theodor Weimer bleibt cool. “60 bis 80 Prozent werden einfach verglühen.” Andere Unternehmen indes seien nur darauf aus, aufgekauft zu werden. (ku)

Bildquelle: JMG/ pixelio

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