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Social Media: Marktvorsprung für wen?

20.01.2015 – facebookAls unabdingbares Tool für weiteres Wachstum und als wichtigsten Draht zum Kunden bezeichnen Berater, Agenturen und Spin Doktoren die zahlreicher werdenden Instrumente der Social Media. Als überflüssige Gimmicks, die den Nachweis ihrer Profitabilität erst noch erbringen müssen sehen Kritiker die neuen Distributionskanäle. Die Wahrheit liegt in der Mitte:

Social Media sind nicht alles, aber ohne geht es auch nicht. Ein Wettbewerbsdilemma, besonders für kleinere Unternehmen, wie eine aktuelle Studie von Horvath (siehe VERTRIEB) dokumentiert.

Sie heißen Facebook, Instagram und Tumblr, Twitter, Pinterest und Snapchat. Dazu gesellen sich die Angebote aus Blogs, LinkedIn oder Xing. Den über Social Media gesetzten Trends kann sich heute niemand entziehen, der Verantwortung für ein Unternehmen trägt und deshalb alle Optionen prüfen muss. Denn die Konkurrenz macht es, alle anderen Branchen auch und der Kunde erwartet es sowieso: angesprochen zu werden über die verschiedensten (Distributions-)Kanäle des Social Media. Doch es stellt sich die Frage, soll unbedingt jedes Medium bespielt werden, muss die Firma dafür wirklich Geld in die Hand nehmen?

Einmal mehr geben hier die großen Player den Takt vor und die kleinen müssen nachziehen. Doch ein immer größeres Angebot an sozialen Plattformen überfordert kleine Betriebe, sie sehen sich mit der Frage konfrontiert, wo es vor allem sinnvoll ist, Präsenz zu zeigen. Social Media als Sieb, welches die Online-Spreu vom Weizen trennt? Passend dazu beleuchtet die neueste Studie des Management-Beratungshauses Horvath und Partner die Banken- und Versicherungswelt im Lichte der neuen Medien und sieht am Horizont schon den Vertrieb von Finanzdienstleistungen vor einem drastischen Wandel.

Entscheidend ist aber, was der Kunde denkt, wo er sich aufhält und was er sucht. “Vom Kunden her denken” raten deshalb Marketingexperten. Wem dieses Unterfangen besonders gut gelungen ist, zeigt der Beitrag “Vertrieb via Facebook: Internationale Erfolgsgeschichten” in der Rubrik MÄRKTE. Wo Luft nach oben bei den deutschen Anbietern besteht, erklärt exklusiv im Interview mit VWheute Timo Pelz, Industry Lead Financial Services DACH, bei Facebook im heutigen DOSSIER. (ak)

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