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Skeptischer Bundespräsident und gewappnete Vertriebe

24.07.2014 – julia-kolhagen-150-portraitVon Julia Kolhagen.

Das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) ist parlamentarisch durch. Es fehlt nur noch die Unterschrift des Bundespräsidenten Joachim Gauck – nicht unbedingt ein Selbstläufer. Gauck wird seinem Ruf als gerne hinterfragendes Staatsoberhaupt gerecht.

Der Bundespräsident will sich für die Prüfung des LVRG Zeit nehmen, ordentlich Zeit. Das Bundespräsidialamt hat bis zu acht Wochen angekündigt (siehe POLITICS).

Gaucks Skepsis könnte mit kritisch-tendenziellem Input durch die Verbraucherschützer angefüllt werden. So äußert sich Dorothea Mohn, Vorsitzende des Verbraucherbeirats der Bafin und hauptberuflich Referentin für Finanzen beim Bundesverband der Verbraucherzentrale, dezidiert kritisch gegenüber dem neuen Gesetz (siehe KÖPFE).

Ernsthafte Zweifel an der Absegnung des LVRG kommen in der Branche allerdings nach dem überparteilichen Konsens nicht auf. Die Vertriebe sind bereit und stellen sich auf die mit dem LVRG einhergehenden Marktveränderungen ein – gewillt, auch die sich bietenden Chancen zu nutzen, wie Blau direkt-Geschäftsführer Oliver Pradetto im Interview mit VWheute verrät (siehe VERTRIEB). Dem Durchatmen in der Sommerpause dürfte ein interessanter bis stürmischer Herbst folgen.

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