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High Noon bei Siemens: Duell der Top-Manager Löscher stürzt, Cromme auch?

29.07.2013 – Einen erbitterten Kampf liefern sich an der Spitze des Siemens-Konzerns der zum Abgang gedrängte Vorstandsvorsitzende Peter Löscher und sein Aufsichtsratsvorsitzender Gerhard Cromme.

CEO Löscher fightet offenbar nicht nur um die 17 Millionen Euro-Abfindung, die – wie aus Kreisen des Aufsichtsrats verlautet – in Rede steht. Es gehe ihm auch darum, Cromme als Initiator der Intrige gegen ihn zu identifizieren und auch dessen Mitverantwortung an dem erfolglosen Geschäftskurs herauszustellen.
Der Siemens-Konzern ist naturgemäß einer der größten Industriekunden der deutschen Versicherer, weshalb hier die weitere Entwicklung mit hoher Aufmerksamkeit beobachtet wird. Auch werden Befürchtungen laut, dass die Auseinandersetzung um schuldhafte Managementfehler unter Umständen abermals auf einen D & O-Schaden in enormer Höhe hinauslaufen könnte. Schon im Nachgang der Schmiergeldaffaire war es 2009 zu einer Belastung gekommen, die nach einem komplizierten Deal immerhin noch die 100 Millionen-Grenze überschritt.

Ein weitaus dramatischeres Unglück wurde aus Spanien gemeldet. Die Bilanz des schwersten Zugunglücks auf der iberischen Halbinsel seit vierzig Jahren: 78 Tote und 81 Verletzte, darunter 31 „kritische Fälle“. Insgesamt saßen 218 Passagiere im Zug. Dimensionen wie bei einem Flugzeugabsturz, allerdings mit dem Unterschied, dass der Flugverkehr versichert ist, im Gegensatz zu Fahrzeugen im öffentlichen Dienst, wozu auch in Deutschland der Bahnverkehr, die Kommunen mit ihren Müllfahrzeugen, Polizei- und Postfahrzeuge oder auch die Bundeswehr mit ihrem umfangreichen Fuhrpark zählt. Eigenversicherung lautet hier das Stichwort, mit dem sich aus aktuellem Anlass auch das heutige DOSSIER befasst.

Link: Siemens Windräder stehen still

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