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Schadenarmes Jahr für Rückversicherer

18.10.2013 – flut-fluss-Der Hagelschlag “Andreas” Ende Juli hat die Hannover Rück mit 64 Mio. Euro belastet, teilt das Unternehmen jetzt mit. Man sei damit unterproportional betroffen, betonen die Hannoveraner. Sie schätzen den Marktschaden für die deutschen Versicherer auf 2,5 Mrd. Euro. Bei den Neuverhandlungen der Rückversicherungsverträge ab dem kommenden Montag werden die Unwetter in Deutschland für reichlich Gesprächsstoff sorgen.

Weltweit haben die Rückversicherer ein schadenarmes Jahr hinter sich. Das lag an der ausgesprochen ruhigen Orkansaison in den USA. Anfang Oktober traf der tropische Sturm “Karen” in der Nähe von New Orleans auf das Festland. Das war der erste nennenswerte Sturm der Saison, die üblicherweise im Juni beginnt und im Oktober endet. Mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von unter 80 km/h hat “Karen” nur geringfügige Schäden angerichtet. Geprägt war das Schadenjahr 2013 von den Überschwemmungen in Europa, in der kanadischen Provinz Alberta und in Australien zu Jahresbeginn. Mit volkswirtschaftlichen Schäden von schätzungsweise 22 Mrd. US-Dollar waren die Überschwemmungen in Europa die mit Abstand folgenreichste Naturkatastrophe dieses Jahres. Nach Schätzungen des Rückversicherungsmaklers Aon Benfield waren davon 5,3 Milliarden Dollar versichert. Das zweitschwerste Ereignis dieses Jahres stellten die Hagelschläge von Ende Juli in Deutschland und Frankreich dar, die einen volkswirtschaftlichen Schaden von 3,5 Mrd. Dollar angerichtet haben. Davon waren 2,7 Mrd. Euro versichert (mehr über die Rückversicherer im DOSSIER). (ba)

Foto: Land unter meldeten in diesem Jahr zahlreiche Gemeinden in Deutschland, mit entsprechenden Belastungen für die Versicherer. (Quelle: vvw)

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