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Elektronischer Weckalarm bei den Vertrieben

14.04.2015 – Vertrieb_Rainer Sturm_pixelioIst ein Vertriebswegewechsel das Allheilmittel? Ist es für Vermittler schon fünf vor zwölf? Vermittlerzahlen werden deutlich abnehmen. Regulatorische Eingriffe führen zu massiv veränderten Vertriebswegen und -vergütungen. Heute kommt beim BVK in München nicht zuletzt die Gewinnsituation aufs Tablett.

Experten sind sich einig, dass der systemische Wandel der Vergütungsmodelle ansteht. Offenbar dreht es sich heute bei der Diskussion um die Provision im Versicherungsvertrieb um die Essenz. Der BVK kündigt eine Bestandsaufnahme an und reflektiert betriebswirtschaftliche Konsequenzen eines konkreten Systemwechsels. Die Kernfrage lautet, inwieweit die Zukunft der Vermittler vom Vertriebsweg abhängig ist.

Wenn Berater wie Regify-CEO Kurt Kammerer dafür plädieren, dass Versicherer sich an der Prozessqualität ihrer elektronischen Wettbewerber messen müssen, rücken die Zeiger auf zwölf bei den Vertriebsstrukturen. Wie können sich Vermittler in näherer Zukunft mit der durchgängigen Transformation in effiziente und zeitsparende Online-Vorgänge arrangieren? (siehe VERTRIEB)

Ob die “Ruhe im Bestand”, wie ein Erfolgsrezept von VHV-Vertriebschef Jürgen A. Junker jüngst zitiert wird, so zu halten sein wird? (ku)

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Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

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