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Rückversicherer wissen nicht mehr weiter

20.02.2015 – BaltzerVon VWheute-Redakteur Christoph Baltzer.

Mit Sonderdividenden und Aktienrückkäufen will die Swiss Re ihr Kapital reduzieren. Unternehmenschef Michel Liès ist für den Rückversicherungsmarkt pessimistisch. Die Gewinne werden in Zukunft wohl niedriger ausfallen.

Es wirkt, als ob die Rückversicherer ihr Handwerk nicht mehr verstehen. Bis zu eine Milliarde Dollar an eigenen Aktien will die Swiss Re zurückkaufen. Die reguläre Dividende erhöhen die Schweizer. Zugleich gibt es auch in diesem Jahr eine Sonderdividende. Sie fällt allerdings etwas niedriger aus als im vergangenen Jahr.

„Wir gehen davon aus, dass der Rückversicherungsmarkt insgesamt in den nächsten Jahren herausfordernd bleibt“, sagte Swiss-Re-CEO Michel Liès gestern in Zürich. „Angesichts dessen ist eine klare Fokussierung auf Profitabilität und wirtschaftliches Wachstum entscheidend.“ (siehe UNTERNEHMEN)

Seit 2012 sprudeln die Gewinne der Rückversicherer. Das liegt auch an der konsequenten Gewinnorientierung. „Diszipliniertes Underwriting“, lautet das Mantra, das auch Liès gestern wiederholte. Es gibt immer mehr Risikomanager und immer weniger Underwriter. Dadurch wird die Kluft zwischen unversicherten und versicherten Risiken immer größer. Das liegt auch an dem Wachstum der Schwellenmärkte. Die Nachfrage nach Versicherung hält mit dem materiellen Fortschritt in diesen Ländern nicht Schritt.

Mit neuen Ideen die digitale Generation erreichen will der deutsche Versicherungsmakler Michael Stock. Sein Startup Safe.me spricht das Prinzip der Gegenseitigkeit und Selbsthilfe an. Durch das Internet hat dies eine neue Dimension bekommen (siehe DOSSIER).

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