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Risikolandschaft Großevents – Vorsorge oder Fürsorge?

06.08.2014 – sitzplaetze_VerenaN_pixelioWo viele Menschen zusammenkommen, drängt sich Risiko. Sicherheit kostet. Wer den Aufwand dafür trägt, ist derzeit Gegenstand des vehementen Grundsatzstreits am Beispiel des millionenschweren Spektakels Bundesliga. Es geht darum, was des Kaisers ist und was nicht: wie weit der Schutz- und Steuerschirm der öffentlichen Hand geht und wo die Privatisierung des Risikos anzufangen hat.

Die größtmöglichen Vorkehrungen für Sicherheit ist das eine, die Absicherung am Ende gleichwohl auftretender Schäden und Haftungen das andere. Wie überall: Ohne den Risikoträger namens Versicherung geht es nicht. Deshalb wird von Versichererseite die derzeitige Debatte zwischen Ländern, Kommunen und Vereinen, die längst Wirtschaftsunternehmen sind, sorgsam beobachtet, ohne dass man sich jetzt schon lautstark zwischen die aufbrechenden Diskussionsfronten begibt: Wie viel private Versicherbarkeit ist möglich, wie viel staatliche Fürsorge nötig (siehe KÖPFE).

Bei der Frage der Versicherbarkeit von Großevents geht es indes bei Weitem nicht immer um Leib und Leben, es geht auch um investiertes Geld – wie aktuell bei dem Super-Filmfestival in Locarno –, um Ausfallrisiken, um Garantien, um Schadensersatz (siehe MÄRKTE). Hier sind Spezialisten und Makler des Versicherns am Werk, die keine Deckungsmöglichkeit auslassen (siehe DOSSIER). Risikoträger zu sein, bedeutet, sich in Gefahr zu begeben,  aber auch gute Geschäfte zu machen. (hkm)

Foto: Ob Stadion oder Kino, wo viele Menschen zusammenkommen, drängt sich Risiko. (Quelle: Verena N./ pixelio)

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