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Risikoingenieure auf Marktfeldern existenzieller Art

17.07.2014 – Rafael_Kurz_NeuVon Rafael Kurz.

Die Branche gestaltet Innovationen und Marktfelder mit existenzieller Zukunftsbedeutung. Zurecht gerät das Thema Cyber-Sicherheit in den Fokus. Die Zeichen stehen auf Sturm.

Überwachung und Wirtschaftsspionage sind nur zwei Farbtupfer der Palette bis dato nicht geahnter Verletzbarkeiten. Hackerangriffe – vgl. “Telematik im Visier der Hacker” (VWheute, 16.07.2014) -, NSA-Spionage bis hin zu herbeigeführten Unfällen, werfen bei Fahrzeugen mit IT-Anschluss Fragen auf.

Zum einen geht es ganz klar um die Frage der Sicherheit der Daten. Wichtiger erscheint aber unter diesen Aspekten die Frage nach der generellen Sicherheit. Mitunter geht es um Leib und Leben. Heute begibt die Branche sich bei zwei Veranstaltungen auf die Suche. Oft fehlt es bei Cyber-Versicherungen an ausgestalteten rechtlichen Grundlagen (siehe POLITICS). Darüber hinaus gilt es, grundsätzliche Gefahren zu erkennen und auch die Vermittler entsprechend zu schulen (siehe DOSSIER). Setzt die Technik die Grenzen der Machbarkeit?

Zentral für die Versicherungsprodukte zur Risikoübernahme und deren Akzeptanz durch den Kunden wird sein, dass tatsächlich Anreize geschaffen werden und auch Nutzen transportiert wird. Selbstverständlich genügt es nicht, mit einem Fünf-Prozent-Rabatt zu winken. Wer sich als Risikoingenieur wundert, dass Extrakosten für eine Telematikbox in dem Fall dann auch noch für Zurückhaltung auf der Nachfrageseite sorgt, sollte sich einen Satz von Rudolf Diesel vergegenwärtigen: “Wir Ingenieure denken zu sehr daran, was wir ausrichten, nicht, was wir anrichten.”

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