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Risiko Euro

19.09.2013 – euro-muenzeDie Seite 2 der Bild-Zeitung: Mit Abstand Deutschlands meistgelesene Politikseite, bot zwei Ex-Kanzlern (Schröder und Schmidt) und einem Kanzler-Kandidaten (Steinbrück) viel Raum für große Worte: “Spätestens im Laufe des Jahres 2014 werden wir Deutschen [...] von allen Seiten zur Kasse gebeten.” Dieser Satz, ausgesprochen vom Nestor der deutschen Politik, Helmut Schmidt, war der Deutschen Presse Agentur (DPA) eine Extrameldung wert.

Dabei entbehrt diese Alarmmeldung jeglichen Erkenntnisgewinn, denn sie ist soweit bekannt. Vorkehrungen für den Fall der Fälle haben die Risiko-Profis der Münchner Rück z.B. schon vor einem Jahr getroffen und die Pläne liegen sicher nach wie vor im Tresor, ausformuliert und griffbereit. Schon 2012 überraschte Torsten Jeworrek die Teilnehmer des Monte Carlo Rendez-vous mit Notfallplänen und Worst-Case-Szenarien zum Scheitern der europäischen Gemeinschaftswährung: Von der Zahlungsunfähigkeit einzelner Staaten bis zum Auseinanderbrechen der Eurozone war plötzlich alles denkbar, was politisch bis heute tabuisiert ist. 2013 bilanziert die Münchner Rück eine erneute Eskalation der Eurozone denn, “vor allem auf politischer Ebene besteht erhebliches Potential die Krise (erneut) zu verschärfen” (siehe Grafik weiter unten). Klingt nach einer realistischen Einschätzung, wie aus der Bilanz der Deutschen Bürgschaften, Gewährleistungen und sonstigen Verpflichtungen im Rahmen der Eurorettungspolitik im DOSSIER (siehe auch POLITICS) ersichtlich ist.

munichre-uebersicht

Foto: Unwägbarkeiten bleiben: Risiken überwiegen, Euro-Krise weiterhin bestimmend (Quelle: Munich Re / Vortrag von Michael Menhart und Torsten Jeworrek in Monte Carlo 2013)

Link: Risikoszenario Münchner Rück 2012 Monte Carlo 2012 (PDF)

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