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Quo vadis Honorarberater?

03.03.2015 – daniel_tobias-150Die Zunft der Honorarberater steht in den kommenden Monaten vor zentralen Herausforderungen – die Fragen sind vielfältig, mit denen sich die Kenner der Branche beschäftigen müssen. Wie werden sich die Regulierungen im Finanz- und im Versicherungsvertrieb auf die tägliche Praxis auswirken? Wie und in welche Richtung wird sich der Wandel von der Provisions- zur Honorarberatung vollziehen? Und wie wird die Zukunft der europäischen Finanzberatung aussehen?

Ob es sich um die Herausforderungen des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) oder neue digitale Geschäftsmodelle handelt – die Branche selbst gibt sich zuversichtlich: “In den kommenden zwölf bis 24 Monaten, da bin ich mir sicher, wird es hier zu großen Bewegungen in der Gesellschaft kommen”, sagte jüngst Dieter Rauch, Geschäftsführer im Verband Deutscher Honorarberater, gegenüber VWheute.

Dieser wird sich heute auf dem 10. Honorarberaterkongress in Hanau ebenso zur Zukunft der Branche äußern wie Gerd Billen vom Bundesjustizministerium (siehe VERTRIEB). Und wie sich das LVRG auf die Zukunft der Honorarberater auswirkt, verrät Heiko Reddmann, Geschäftsführer von HonorarKonzept (siehe DOSSIER).

Inwieweit die Belastungen für die Honorarberater künftig zunehmen werden, bleibt abzuwarten. Das Burnout allerdings zu einem gesamtwirtschaftlichen Faktor – auch für die Versicherer – werden kann, zeigt eine aktuelle Umfrage der Versicherungsbörse (siehe UNTERNEHMEN).

Auch die Automobilbranche muss sich den Herausforderungen der Zeit stellen – Beispiel: Telematik. So plant die Versicherungsbranche derzeit neue telematikbasierte Tarife aufzusetzen. Allerdings gehen die Meinungen über Kosten und Nutzen darüber weit auseinander, wie Christian Dierks, Leiter Kompetenzteam “Antrag, Vertrag und Schadenmanagement”, anlässlich der heute beginnenden “Fachkonferenz Telematik” in Leipzig skizziert (siehe VERTRIEB).

Für Irrungen und Wirrungen in der Versicherungsbranche sorgt derzeit sogar der Film “Fifty Shades of Grey”. So beschäftigte sich gar das Oberlandesgericht Hamm mit der Frage, ob und inwieweit Unfälle beim Sex ebenfalls durch die private Unfallversicherung gedeckt sind (siehe POLITICS). (vwh/td)

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