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Pushing the Limits – Risikomanagement und kleine Ideen

20.11.2014 – Kaufmann_Bernhard_Munich_ReHigh-Tech baut die Zukunft. High-Tech birgt Risiken. Neue Technologien brauchen anderes Risikomanagement. Die Versicherer schärfen täglich den Blick, vom kleinen Detail der Arztrechnung per Foto bis hin zu Predictive Analytics für anspruchsvolle Szenarien. Die Branche positioniert sich hier im eigenen Interesse – die Emerging Risk Initiative um Allianz, Hannover Re und Munich Re gibt es bereits seit neun Jahren.

Damit Hochhäuser in den Himmel wachsen, Tunnel für 50 Kilometer unter Gebirgsketten verschwinden, braucht es neue Technologien und neue Sicherungskonzepte.

„Modernes Risikomanagement kann auf Erfahrungen der Vergangenheit aufbauen, muss aber neue Vernetzungen und Wirkungsketten berücksichtigen, die in der Vergangenheit so nicht existiert haben“, erklärt Bernhard Kaufmann, Chief Risk Officer von Munich Re anlässlich der Veröffentlichung eines Positionspapiers (siehe MÄRKTE) der Emerging Risk Initiative. „Versicherer haben das Knowhow, Risiken zu analysieren und Schadenszenarien zu quantifizieren. Damit tragen sie auch zur Minderung von Risiken bei. Versicherungslösungen unterstützen darüber hinaus die Entwicklung neuer Technologien.“

Produkte, Deckungen, die es übermorgen braucht – nicht vielleicht, sondern anhand des Datenmaterials ganz sicher – ermöglichen so im Idealfall den Transfer von Möglichkeiten in die Wirklichkeit.

“Pushing the Limits”, lautet demnach die Devise, “in a faster, taller, bigger world”. Damit hier keiner unter die Räder kommt, gilt es, sich Up To Date zu zeigen. Mit Serverstrukturen aus dem vorigen Jahrtausend lässt sich die vielleicht entscheidende Erkenntnis im Underwriting-Prozess aber aus der Datenflut nicht gewinnen.

Doch nicht ganz nebenbei sollte der Versicherer der Zukunft den Blick auf den Kunden nicht verlieren – im Gegenteil. Es wird darum gehen, die Kundenwünsche abzulesen, lange bevor sie über die Lippen kommen (siehe VERTRIEB).

Manchmal entpuppen sich aber auch die ganz kleinen Ideen als das nächste große Ding: ein Schadenfoto per App oder die direkt zum Versicherer per Foto weitergeleitete Arztrechnung (siehe UNTERNEHMEN) können die entscheidende Dienstleistung sein, einen Kunden auf Dauer zufrieden zu stellen und so auf Jahre die Einkünfte zu sichern. (ku)

Bild: Bernhard Kaufmann, Chief Risk Officer Munich Re. (Munich Re)

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