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Provisionen bleiben vorerst erhalten

23.01.2014 – EU-FahneMit der nun verabschiedeten Mifid haben die Vermittler eine erste Hürde genommen. Für Finanzanlageprodukte wird es kein Provisionsverbot geben. Die Neufassung der Vermittlerrichtlinie steht aber noch aus.

Die Richtlinie Mifid ist seit 2004 in Kraft, wurde aber nach der Finanzkrise überarbeitet. Sie schließt eine ganze Reihe von Regelungslücken beim Handel und Vertrieb von Fonds, Anleihen oder Derivaten durch Banken und Wertpapierfirmen. „Obwohl die Diskussionen auf der nationalen und der EU-Ebene unterschiedlich verlaufen, denken wir, dass der EU-Verzicht auf ein Provisionsverbot auch auf die Debatten hierzulande ausstrahlen wird“, sagt BVK-Präsident Michael H. Heinz. „Dennoch glauben wir, dass in Deutschland weiter über ein Provisionsverbot diskutiert wird.“ Auch von Seiten der Europäischen Union kann noch etwas kommen. Es fragt sich wann. Ob die Vermittlerrichtlinie IMD 2 vor den Europawahlen neu gefasst wird, ist offen, ziemlich sicher wird sie in diesem Jahr verabschiedet werden. Mit der IMD 2 kann ein Provisionsverbot noch kommen, zumindest für einen Teilbereich. Vermittler und auch die Versicherer wehren sich dagegen, Provisionen zu verbieten. Sie befürchten, dass große Teile der Bevölkerung keinen Versicherungsschutz mehr kaufen, wenn sie für die Beratung Honorare bezahlen müssen. (ba)

Links: DOSSIER, POLITICS, Versicherungsvertrieb aktuelle Ausgabe

Bild: Das Provisionsverbot kommt nicht aus Brüssel – nicht ausgeschlossen, dass nationale Regelungen greifen.

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