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Pricing – die unbekannte Insel im Meer der Transparenz

21.03.2014 – dartscheibe-150Jedes Jahr im März – Hochsaison der Bilanzpressekonferenzen. Heute die Munich Re, einer der Branchenelefanten, dessen Trompetenstöße Versicherungs- und Medienbranche gleichzeitig aufhorchen lassen. Hochprofessionelle Charts, aufschlussreiche Tabellen und erklärende Reports. Die Versicherungsunternehmen weithin haben die jährliche Präsentation der Geschäftsentwicklung in den vergangenen Jahren immer weiter professionalisiert. Die Transparenz der Kenngrößen und der Zusammenhänge hat insgesamt zugenommen – bis auf einen Sektor, der ein zentrales Momentum des Wettbewerbs ist.

Inmitten von Regulierung, Verbraucherschutz und Big Data bleibt eines im Hintergrund: Das hochkomplizierte Pricing, das hinter der Geschäftsentwicklung und Marktbearbeitung steckt, und zwar bei Rückversicherern wie Erstversicherern. Preisfindung, -bildung und -strategie sind im komplexen Strudel der Einzelfaktoren schwer zu durchdringen – und dies nicht nur für Endkunden, sondern selbst für Branchen-Insider. Muss das so sein? Soll man die (unvollkommenen) Rankings und Ratings nur externen Erstellern überlassen? Immerhin geht es bei dem Kapitel Preisgestaltung um einen entscheidenden Gewinnhebel der Unternehmensführung. Genügt es, wenn nur die Analysten wissen, wie er bedient wird? Bei den wachsenden Ansprüchen von Regulatoren und Öffentlichkeit?

Die Versicherungswirtschaft versucht derzeit für die nächste Ausgabe in das Surren des Preis-Räderwerks hineinzuhören. Nach alter Kaufmannsdevise:  “Mit scharfem Blick, nach Kennerweise, seh ich zunächst mal nach dem Preise. ” Sie werden davon lesen können. (hkm)

Bild: Pricing ist der Versuch, mit einem Schuß ins Schwarze zu treffen; das klappt manchmal aber nicht immer. (Quelle: ak)

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