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Polen löst sich von Imageproblemen

04.03.2014 – skyline-polen-150Als aufstrebende Wirtschaftsnation löst sich Polen zunehmend von einstigen Imageproblemen und weckt Begehrlichkeiten bei ausländischen Investoren. Im weltweiten Krisenjahr 2009 verzeichnete der östliche Nachbar Deutschlands als einziges EU-Mitglied ein stabiles, 2011 mit 4,3 Prozent sogar das höchste Wachstum innerhalb des europäischen Staatenverbundes. Indes wird häufig nur unzureichend wahrgenommen, welchen erfolgreichen Weg Land und Bevölkerung genommen haben hin zu einer Prosperität, die auch bei deutschen Versicherern einen Wettlauf ausgelöst hat.

In den letzten Jahren entwickelte sich die Wirtschaftsmetropole Warschau vom regionalen Akteur zum internationalen Versicherungsplayer. Vor allem Finanzkraft und fachliches Know-how der westlichen Geschäftspartner werden von polnischen Entscheidern und Versicherungsmanagern geschätzt – Synergie-Vorhaben fallen im Mutterland der Solidarnosc-Bewegung auf fruchtbaren Boden. Zudem strebt die Branche unaufhörlich nach neuen Deckungskonzepten und Ansätzen für ein effizienteres Riskmanagement.

Innerhalb der polnischen Bevölkerung sorgen Marke und das Vertrauen in diese Marke für die entscheidenden Impulse beim Erwerb einer Police. Trotz starker Präsenz werden die Leistungen von Versicherungshäusern in Polen aber noch kritisch beäugt. „Es ist schwierig dem Kunden zu erklären, dass er ein nicht-materielles Gut kauft und in den Schutz seines Lebens investiert“, so Witold Jaworski, CEO der Allianz Polska. Das Bewusstsein gegenüber dem Produkt müsse gestärkt werden. Noch entspreche die Versicherungsdichte dem Leistungs- und Entwicklungsniveau der polnischen Wirtschaft, langfristig werde sich das Niveau aber an den Durchschnitt in Europa angleichen.

Dass sich die gegenwärtigen politischen Unruhen in der Ukraine negativ auf die wirtschaftliche Stabilität Polens auswirken, glauben die Experten momentan nicht. Allerdings müsse der Krim-Konflikt von den eigenen Landesgrenzen ferngehalten werden, wie der polnische Premierminister Donald Tusk erst kürzlich vermeldete. (mst)

Links: DOSSIER, MÄRKTE, KÖPFE

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