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PKV: Reibung schafft Qualität

08.03.2016 – Krankenversichertenkarte_Arztpraxis - Quelle DAKMedizinischer und qualitativer Fortschritt kommen im Gesundheitssystem nicht zuletzt aus dem Systemwettbewerb. Axel Kleinlein, Chef des Bundes der Versicherten, lässt sich fast zu einem Lob auf die PKV hinreißen. Ob Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe heute beim Gesundheitskongress des Westens ein Bekenntnis zum dualen System abgibt?

Die SPD hat jüngst die Debatte wieder angeheizt. Angesichts der Nachricht, dass private Krankenversicherer Prämien erhöhen, ließ sich Gesundheitsexperte Karl Lauterbach die Gelegenheit nicht entgehen, das Projekt der Bürgerversicherung ins Spiel zu bringen.

Ein deutlicher Hinweis, dass die PKV einen essentiellen Beitrag zum Gesundheitswesen liefert, kommt ausgerechnet vom Bund der Versicherten: “Dabei ist sie die letzte Sparte, in der die kapitalgedeckte Vorsorge noch nicht als akutes Problem angesehen wird”, schreibt Axel Kleinlein in seinem jüngsten Blog.

Der PKV-Verband begleitet im Rahmen seiner Forschungsbemühungen zur Qualitätssicherung die Geburt des proaktiven, aufgeklärten und partizipationswilligen Gesundheitskonsumenten (siehe DOSSIER).

Zeit also, das Ende des Herrschaftswissens zu proklamieren? Veränderung des Arztberufs durch den modernen Google-Patienten diskutieren Experten heute beim Gesundheitskongress des Westens in Köln (siehe MÄRKTE).

Einheitliche Qualitätsstandards für Gesundheits-Apps, wie vom Ex-Präsident des Bundesversicherungsamtes gefordert, werden so zum zentralen Betätigungsfeld auch von PKV-Fortschrittsarchitekten.

SDK-Chef Ralf Kantak ist überzeugt davon, dass Reibung der Gesundheitssysteme Qualität und Fortschritt schafft. Er erteilt einer Bürgerversicherung daher eine klare Absage: “Dann sind nicht nur 90 Prozent der Bevölkerung in einem nicht mehr tragfähigen Umlagesystem gefangen, sondern alle”, prognostiziert er (siehe KÖPFE). (ku)

Bildquelle: DAK

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