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Perfekter Sturm oder Jahrhundertchance im Vertrieb?

22.06.2016 – Vertrieb_112558462_FotoliaGeht es nach Mark Ortmann vom Institut für Transparenz machen in zehn Jahren digitale Vermittler drei Viertel des Geschäfts. Dem widerspricht Norbert Porazik vom Maklerpool Fonds Finanz. “Mit technischer Unterstützung begegnen Makler Fintech-Unternehmen nicht nur auf Augenhöhe, sondern haben sogar einen wichtigen Wettbewerbsvorteil”, erklärt er zur heutigen KVK-Messe in Düsseldorf.

“Sie können die moderne Technik mit persönlicher, individueller Beratung kombinieren”, sagt Norbert Porazik (siehe VERTRIEB).

Dominanz des Digitalen antizipiert Mark Ortmann, der Partner beim Clark-Investor Finleap ist, vor allen Dingen für die Sachversicherung. “Wir werden sicher auch bald mehr Modelle sehen, wie man Biometrie-Produkte online anbieten kann”, sagt er im Interview mit Value – Das Beratermagazin.

Laut einer aktuellen Studie von Oliver Wyman bleibt für Makler in zehn Jahren nur die Nische jenseits standardisierter Produkte. In der Nische Gewerbeversicherung sieht Dominic Wostrack sich auf dem Weg zur Marktführerschaft. Als Tech-Dienstleister will er seine Services sowohl Maklern als auch Pools anbieten (siehe DOSSIER). Ob der perfekte Sturm auf den Vertrieb zubläst oder eine Jahrhundertchance wartet, will heute Mr. Dax Dirk Müller in Düsseldorf diskutieren. (ku)

Bildquelle: Fotolia

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Weitere Themen im Blick von VWheute:

Axa-Chef Buberl muss sparen
Sparmaßnahmen stehen für die kommenden fünf Jahren im Zentrum der Strategie des Axa-Konzerns. Der designierte Konzernchef Thomas Buberl will bis 2020 die Kosten um 2,1 Mrd. Euro reduzieren. Gleichzeitig schraubt er die Gewinnerwartungen zurück.

EU-Aufsicht sorgt sich um Stabilität der Versicherer
Eiopa-Chefer Gabriel Bnardino fordert Versicherer und Pensionsfonds auf, “robustes Risikomanagement” zu betreiben. Der aktuelle Stabilitätsbericht sieht die Renditen der Versicherer in ernster Gefahr. Auf der Rechnung haben die Aufseher geopolitische Risiken und Unsicherheiten in Schwellenländern wie auch das anstehende Brexit-Referendum.

Mangelnder Schutz für Online-Shops
Etwa zwei Drittel der Deutschen kaufen mittlerweile im Internet. Dennoch haben 68 Prozent bereits negative Erfahrungen gemacht, konstatiert eine aktuelle Studie des Spezialversicherers Hiscox. Demnach scheinen viele Käufer unsicher darüber, was in den Online-Shops mit den jeweiligen Zahlungsdaten passiert oder ob deren Geheimhaltung gesichert sei. So geben 38 Prozent an, dass ihre Kontaktdaten bereits in die Hände Dritter gefallen seien.

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