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Outsourcing – Ein Schlüssel zum Erfolg

31.03.2016 – Outsourcing_2_FotoliaExterne Dienstleister haben sich mittlerweile zu einem unverzichtbaren Momentum für ein Unternehmen entwickelt – auch in der Versicherungsbranche. Rund 57 Mrd. Euro macht derzeit der Vorleistungsbedarf für Versicherer und Pensionskassen aus – und dies nicht nur aus Kostengründen. Dabei greifen nicht nur die Großen der Branche darauf zurück, wie das derzeit geplante Joint Venture von vier Krankenversicherern zeigt.

“Leistungsmanagement plus” heißt der Arbeitstitel der Initiative für ein Gemeinschaftsunternehmen von Barmenia, Gothaer, Signal Iduna und der Halleschen, die derzeit in einem Fusionskontrollverfahren vom Bundeskartellamt überprüft wird. Ein mögliches Ziel: Kräfte im Leistungsmanagement und im Einkauf zu bündeln. Eine weitere Konsequenz: Über Selektivvereinbarungen könnten auch die Vergütung und die Qualität von Leistungen beeinflusst werden.

Doch nicht nur der Zwang zu Synergieersparnis mit dem Ziel der Kostenersparnis treibt die Versicherer in die Arme externer Dienstleister. “Auch die Kosten für die Versicherer durch Solvency II werden wohl auch in den kommenden Jahren weiter steigen, wenn über das Aufsichtsinstrument der Marktdsisziplin weitere Markt-Best-Practices zu implementieren sind”, prognostizieren Peter Ott und Bernd Müller vom Bereich Financial Services Risk Insurance bei KPMG (siehe DOSSIER).

Allerdings sind von dem neuen Regelwerk nicht nur Versicherer betroffen, wie das Beispiel des Outsourcings von IT-Leistungen zeigt. Denn im Falle einer Nichtbeachtung führt dies nicht nur zu einem Sonderkündigungsrecht für den Versicherer. Damit “wäre der IT-Provider ‘über Nacht’ seinen Kunden los. Viel schlimmer ist das aber für den Versicherer, der quasi ‘über Nacht’ mit einem schwerwiegenden Problem da steht”, erläutert Jochen Witte, Principal Consultant der microfin Unternehmensberatung, gegenüber VWheute (siehe MÄRKTE).

Das Fazit: Einkauf, Steuerung und strategische Einordnung von Outsourcing sind zentrale Managementaufgaben – mit entscheidenden Auswirkungen auf Produktivität, Kennung und Kompetenz eines Unternehmens. (td)

Bildquelle: Fotolia

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