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Online-Sprechstunde bleibt Zukunftsmusik

10.05.2016 – Videochat_habrda_fotoliaVerschreibungspflichtiges soll es künftig nicht nach dem Besuch der Online-Sprechstunde geben. Darauf weisen Verbraucherschützer in einer aktuellen Stellungnahme hin. Die Apotheker dagegen sind froh darüber, dass eine Aushöhlung der Verschreibungspflicht verhindert wurde. Der Telemedizin droht damit ein deutlicher Dämpfer.

Versicherer unterstützen bereits zeitgemäße Behandlung. So bietet die Generali-Tochter Europ Assistance die Fernwartung für Herzkranke an. Die Gothaer hat jüngst ein Online-Selbsthilfe Programm bei Depressionen gestartet.

“In fünf Jahren werden wir uns wundern, warum man früher noch für jede Kleinigkeit persönlich zum Arzt gehen musste”, hat unlängst Markus Mürschenich, Vorstand des Bundesverbands Internetmedizin, gegenüber VWheute erklärt. Wenn jetzt ein persönlicher Kontakt als unbedingte Voraussetzung für die Ausstellung eines Rezeptes im neuen Arzneimittelgesetz festgeschrieben werden soll, wirft das diese Prognose deutlich zurück.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband kritisiert diese Passage im Gesetzestext als rückwärtsgewandt. (siehe POLITICS)

Der Ansatz des E-Health-Gesetzes, das Juli 2017 Videokonsultationen ausdrücklich in die Abrechnung aufnimmt, könnte so verpuffen. (ku)

Bildquelle: Fotolia

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Weitere Themen im Blick von VWheute:

Baustellen der Versicherungsaufsicht
Heute legt die Finanzaufsicht ihren Jahresbericht vor. VWheute beleuchtet die Ausgangslage anhand zentraler Fragen.

WWK sieht sich auf der Gewinnerstraße

Die Münchner WWK Versicherung profitiert vom “Vermittlersterben” bei anderen Lebensversicherern. “Auch weil selbst Makler, von denen wir früher kein Geschäft bekommen haben, nun bei uns das finden, was andere nicht mehr anbieten”, sagt Vorstandschef Jürgen Schrameier.

Bocquel platzt der Kragen

Ellen Boquel, Urgestein des Versicherungsjournalismus, stemmt sich gegen harsche Kritik, die der Riester-Rente in ihren Augen den Garaus machen will. “Weshalb stopft man den ewigen Meckerern und renditesüchtigen Kritikern nicht endlich das Maul.”

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